Keltisches Baumhoroskop

   Keltisches Baumhoroskop  

Während die Astrologie die Tierkreiszeichen als Symbole für die verschiedenen Menschentypen wählte, haben sich die Druiden der Kelten für die Bäume entschieden Sie entwickelten das Baumhoroskop. Für sie galt „Der Baum“ als ein Symbol des Lebens. Sie empfanden zutiefst die lebendige Verwandtschaft zwischen Baum (Natur) und Mensch. „Lebt doch der Mensch durch die Pflanzen, als Nahrung, in Schönheit und natürlich als Sauerstofflieferant“.

Und so vielfältig wie der Mensch in seiner Erscheinungsweise ist, ist auch der Baum in jeder Form anzutreffen. Die Druiden erkannten, daß ein Leben ohne die Natur nicht möglich ist. Nach der Zeit der industriellen Revolution, in der man keinerlei Rücksicht auf die Umwelt nahm, wächst in unserer heutigen  Zeit wieder das Verständnis für die Natur, und die Menschen entwickeln wieder ein Bewußtsein für ihren Lebensraum. Hier also Ihr keltisches Baumhoroskop.

Das Keltische Baumhoroskop ist schon seit Jahrtausenden bekannt und erfreut sich wieder zunehmender Beliebtheit.

Die Wahrheit über das „Keltische Baumhoroskop“

 

Der Wunsch des Menschen zu klassifizieren ist uralt, und irgendwann hat er auch begonnen, die Psyche und die Physis des eigenen Geschlechts einzuteilen. So entstanden die verschiedenen Horoskope. Neben dem des Abendlandes, welches auf der Astrologie beruht, sind auch andere wie das „chinesische“ oder das „indianische“ wohlbekannt. Fast alle Völker haben ein eigenes Horoskop entwickelt, und dass ausgerechnet die Kelten kein Horoskop gehabt haben sollen, wäre eigentlich unlogisch und inkonsequent. Mangels ausgiebiger schriftlicher Überlieferungen kannten wir nur den „13-Segment-Rhythmus“, der analog den Mondzyklen bzw. der westlichen Sternzeichen zwölf Bäume dem Jahr zuordnet, nebst einem zusätzlichen Baum, der die „Rauhnächte“, die Zeit zwischen den Jahren, regiert.

 

Die Entdeckung   –   Um so überraschter war der Göttinger Verleger Bert Schlender, als ihm Anfang der achtziger Jahre von der Autorin Annemarie Mütsch-Engel ein „Keltisches Horoskop“ vorgelegt wurde. Dieses keltische Horoskop war angeblich in Polen tradiert und von einer Volksdeutschen auf ihrem Weg in die alte neue Heimat in polnischer Sprache mitgebracht worden.

 

Zur Horoskop-Einteilung wurde bei allen Völkern und Kulturen Naheliegendes benutzt; in aller Regel Tiere – vom Widder bis zum Fisch im Abendland, vom Affen bis zum Pferd in China und vom Puma bis zum Frosch bei den Indianern. Dass die Kelten die Bäume verehrten, ist bekannt, dass in den Bäumen ihre Gottheiten „wohnten“, auch. So war also ein von 21 Bäumen regiertes „Horoskop“ logisch und passte in die bekannten geschichtlichen Gegebenheiten – um so mehr, als sich frappierende Parallelen mit dem abendländischen Horoskop ergaben, wie der Kieler Winfried Bartnick in der ersten Ausgabe herausarbeitete. Eine grosse deutsche Boulevardzeitschrift griff sofort die faszinierende Idee „Das neue Horoskop – Jeder Mensch ein Baum“ auf und besorgte sich eine Lizenz des Buches „Bäume lügen nicht – Das keltische Horoskop“ von dem Göttinger Verleger. Rasch folgten diverse Taschenbücher, die mit grossem Erfolg verkauft wurden.

 

Der Zwist   –   Da sich die Lizenznehmer in der Folge weigerten, die vereinbarte Lizenz zu zahlen, da es sich ja um „eine allgemein zugängliche“ Tradition handle, sah sich der Verleger Bert Schlender gezwungen, die Herkunft in Polen nachzurecherchieren, zumal von Seiten der Boulevardzeitung abenteuerliche Geschichten von alten Manuskripten, die in einem geheimen polnischen Kloster ihren Besitzer wechselten, kolportiert wurden. Bei der Recherche kam dann Überraschendes zu Tage.

 

Der „Schwindel“   –   Das von der Volksdeutschen mitgebrachte, „in Polen tradierte“ handschriftliche Textkonvolut war nichts anderes als eine Abschrift aus einem polnischen Gartenkalender. Weitere Nachforschungen und der versteckte Hinweis auf eine Autorin namens „Marie Claire“ ergaben, dass auch dieser polnische Gartenverlag lediglich abgeschrieben bzw. „abübersetzt“ hatte, und zwar aus der französischen Frauenzeitschrift „Marie Claire“ (sic!).

 

Der Göttinger Verleger Bert Schlender fuhr also nach Frankreich zur Redaktion „Marie Claire“ und verbrachte einen ganzen Tag im Archiv dieses angesehenen Magazins. Dann war das Rätsel gelöst: Anfang der siebziger Jahre erhielt die französische Kulturjournalistin Paule Delsol von der Redaktion den Auftrag, einige neue „alte“ Horoskope zu entwickeln. Paule Delsol machte sich an die Arbeit und so entstand nach eingehenden Studien der jeweiligen Kulturen ihre Folge von „Horoscopes insolites“, unter anderem ein „Horoscopes Gaulois“ (das vorliegende „Keltische Horoskop“), ein „Horoscopes Arabes“ (inzwischen ebenfalls auf deutsch erschienen!), ein „Horoscopes Tibetains“ (das noch auf seine deutsche Entdeckung wartet) und verschiedene andere. Paule Delsol hatte sich mit viel Fingerspitzengefühl in die Gedankenwelt und die Ueberlieferungen der jeweiligen Völker hineingedacht und so die verschiedenen Horoskope entwickelt. So auch das „Keltische Baum-Horoskop“ welches geradezu kongenial die Gefühlswelt der keltischen Gallier und ihrer Beziehungen zu den Bäumen widerspiegelt. So könnte also ein keltisches oder gallisches Horoskop ausgesehen haben, wenn es eine gesicherte Überlieferung gäbe.

Aber spielt es denn eigentlich eine Rolle, ob dieses „Baum-Horoskop“ überliefert oder erfunden wurde? Wenn wir uns in den Charakteriologien wiedererkennen, dann ist das ebenso richtig oder falsch, wie bei unserem besagten Horoskop mit den zwölf Sternzeichen. Wer sagt uns denn, ob nicht auch dieses astrologische System einmal irgendwann von irgend jemand erfunden wurde?

 

Das Nachspiel   –   Doch hat die Geschichte des „Keltischen Baumhoroskopes“ noch ein amüsantes Nachspiel. Die bekannte Boulevardzeitung und ihre Subverlegerin Cornelia Ahlering aus Hamburg, die sich so standhaft weigerten, ihre Lizenzen zu bezahlen, hatten sich für ihre diversen Taschenbücher natürlich „fachlich kompetente“ Hilfe geholt. Bekannte Astrologen wie z.B. Alexander Morin oder Peter Wutta oder aber Gerhard Ritter in einem grossen Taschenbuchverlag, hatten sich alle auf die alte „keltische Tradition“ berufen. Auch der Autor des Buches „Keltischer Baumkreis“, Michael Vescoli, wies das Ansinnen, er habe aus dem Göttinger Buch „Bäume lügen nicht – Das keltische Horoskop“ abgeschrieben, weit von sich. Was alle diese „Fachleute“ übersehen hatten, war die Tatsache, dass sich auf den verschlungenen Wegen von der französischen Frauenzeitschrift über den polnischen Gartenkalender bis zu der Göttinger Ausgabe ein schlichter „Uebersetzungsfehler“ eingeschlichen hatte:

 

Die „falsche“ Zeder   –   So wurde aus dem Zeichen „Micocoulier“ ( 09.-18.02. + 14.-23.08. ), dem schönen, in Frankreich beheimateten Zürgelbaum den die Polen natürlich nicht kannten, die den Kelten unbekannte „Zeder“. Und alle anderen, in Deutschland erschienenen „Keltischen Baumhoroskope“, die sich auf alte Traditionen berufen, enthalten diese „Zeder“. Auch dann, wenn das mit rhetorischen Verrenkungen verbunden ist, um zu erklären, wieso ausgerechnet die den Kelten unbekannte Zeder in deren Horoskop vorkommen soll. (Zitat aus M. Vescoli: „Mancher Baumkenner wundert sich wohl, wie die Zeder in diesen uralten Baumkalender hineingeraten ist. Sie ist zwar der meistzitierte Baum in der Bibel, aber die erste Libanonzeder kam doch erst 1646 nach Europa und wurde im Pfarrgarten von Childrey im Themsetal gepflanzt.“).

 

Mit anderen Worten, alle, alle haben aus dem Buch „Bäume lügen nicht – Das keltische Horoskop“ des Göttinger Verlages Bert Schlender abgeschrieben.

 

Wir auch! Nur mit dem entscheidenden Unterschied, dass wir – der Smaragd Verlag – die ausdrückliche Genehmigung des Verlages Bert Schlender haben (und uns dafür bedanken). Und dass wir diesen „entlarvenden“ Uebersetzungsfehler selbstverständlich korrigiert haben. So brachten wir also im Jahre 1995 das „Keltische Baumhoroskop“ heraus, angereichert um das Wissen der mittelalterlichen Heilkundigen, und so, wie es vor rund zwanzig Jahren entwickelt wurde. An Stelle der „falschen“ (und vor allem: den Kelten unbekannten) Zeder, steht nun der „richtige“ Zürgelbaum, in dessen mediterranen Schatten sich Generationen von Kelten oder Galliern labten.

 

Kein Ende abzusehen   –   Aber natürlich wird weiter abgeschrieben: So brachte im Herbst 1997 ein bekannter Verlag aus Niedernhausen (der auch schon die Esoterik als marketingträchtigen Bereich entdeckte!) ein weiteres „Keltisches Baumhoroskop“ heraus (und natürlich schrieb die Autorin Carla Ludwig wieder bei der Göttinger „Urfassung“ ab, und natürlich war wieder die „Zeder“ enthalten!).

@ euro-celts.org

 

 

 

23.12-1.1. 25.6.-4.7.   Apfelbaum Die Liebe
2.1.-11.1. 5.7.-14.7.   Tanne Das Geheimnisvolle
12.1.-24.1. 15.7.-25.7.   Ulme Die gute Gesinnung
25.1.-3.2. 26.7.-4.8.   Zypresse Die Treue
4.2.-8.2. 5.8.-13.8.   Pappel Die Ungewißheit
9.2.-18.2. 14.8.-23.8.   Zürgelbaum (Zeder) Die Zuversicht
19.2.-29.2. 24.8.-2.9.   Kiefer Das wählerische Wesen
1.3.-10.3. 3.9.-12.9.   Weide Die Melancholie
11.3.-20.3. 13.9.-22.9.   Linde Der Zweifel
21.3.     Eiche Die robuste Natur
  23.9.   Ölbaum Die Weisheit
22.3.-31.3. 24.9.-3.10.   Haselstrauch Das Aussergewöhnliche
1.4.-10.4. 4.10.-13.10.   Eberesche Das Feingefühl
11.4.-20.4. 14.10.-23.10.   Ahorn Die Eigenwilligkeit
21.4.-30.4. 24.10.-11.11.   Nussbaum (Walnuss) Die Leidenschaft
1.5.-14.5.     Pappel Die Ungewissheit
15.5.-24.5. 12.11.-21.11.   Kastanie Die Redlichkeit
25.5.-3.6. 22.11.-1.12.   Esche Der Ehrgeiz
4.6.-13.6. 2.12.-11.12.   Hainbuche Der gute Geschmack
14.6.-23.6. 12.12.-21.12.   Feigenbaum Die Empfindsamkeit
24.6.     Birke Das Schöpferische
  22.12.   Buche Das Gestalterische

 

 

 

 

 

 Apple Tree

Paradiesbaum

Pommier

 

Der Apfelbaum

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Pirus Malus

Quert

 

 

23. Dezember – 01. Januar
25. Juni – 04. Juli

LIEBE


ALLGEMEIN:
Der Apfelbaum verkörpert die Anziehungskraft auf das andere Geschlecht. Deshalb bleibt es oft nicht ohne Folge, daß in diesem Zeitraum geborene häufig zu Flirts und Abenteuern bereit sind. Da jedoch der sehnlichste Wunsch dieser Menschen ist, zu lieben und geliebt zu werden, werden sie bei einer Partnerschaft, die für sie richtig und wahrhaftig erscheint, treu und vernünftig sein. Dem Apfelbaum fehlt die Eigenschaft, sich eigennützig zu verhalten, so ist er sehr beliebt, geht aber auch sehr häufig das Risiko ein, ausgenutzt zu werden und sein letztes Hemd herzugeben. Er lebt gern in den Tag hinein und denkt selten an die Zukunft. Annemarie Mütsch- Engel interpretiert die Eigenschaften als einen “sorgenlosen Philosophen mit einem Quentchen Phantasie”. Der Apfelbaum führt ein ruheloses, interessantes und aufregendes Leben.


Stärken:

Die Stärke der Apelbaum-Menschen liegt zweifellos in ihrer realistischen und zugleich gefühlvollen Art. Sie erkennen Gegensätze als Polaritäten und können noch so extreme Situationen mit ihrer Gedankenvielfalt, Kreativität und schöpferischen Talenten in einen fruchtbaren Zustand bringen. Ihr sanftes aber auch zugleich klares Verhalten verleiht ihrer Umgebung Frieden und Geborgenheit. Ihr Motto ist die Liebe.


Schwächen:
Die Schwächen der Apfelbaum-Geborenen kommen dann zu Tage, wenn sie in ihren Stärken nicht erkannt werden. Sollten diese Menschen kein Betätigungsfeld für ihre Stärken finden, laufen sie Gefahr, kein Ventil für ihre riesigen Kraftreserven zu finden. So verschließen sie sich vor dem, was ihnen am wichtigsten ist – die LIEBE! Die Folge ist – diese so liebenswerten Menschen verknöchern, verkümmern, werden sarkastisch und zerstörerisch.


Liebe:
Apfelbaum-Menschen brauchen einen Partner, der sie in ihrer seelischen Vielfalt erkennt und sie darin unterstützt. Dann erkennen sie in ihrem Gegenüber die eigenen Qualitäten als wertvoll und erblühen zu wahrhaft charismatischen Menschen. Sie werden, wie kein anderes Baumzeichen, zu wahren Alleskönnern, die die Liebe in jeder ihrer Facette in die Welt tragen können.


Kraut:
Melisse, Johanniskraut, Minze, Ringelblume, Kresse, Baldrian, Wermut

Körperliche Schwachstellen:
Magen, Darm, Augen, Psyche, Haut

 

 

 

Die Tanne

 

 
The Fir Tree

Deckboom / Mastboom

Thannenbaum

Sapin

Abies

Ailim

02. Januar – 11. Januar
05. Juli – 14. Juli
Das Geheimnisvolle

 

 

 

ALLGEMEIN:

Tanne-Geborene haben es nicht leicht, wenn sie ständig im Kampf mit sich selbst sind. Sie meinen in ihrer Umwelt zu viel Kühle und Ungerechtigkeit wahrzunehmen. Und so sind sie immer damit beschäftigt, ihren weichen seelischen Kern zu schützen. Dabei sind sie äußerst robust und können vielmehr aushalten als sie sich selbst zugestehen. Hat die Tanne aber erst einmal ein klares Lebensziel für sich erkannt, kann sie ihren Selbstschutz auch vergessen. Dann werden Kräfte freigesetzt, die sie zu schöpferischen Alleskönnern machen. Ihre eigentliche Bestimmung. Güte und Offenheit
sind ihre seelischen Eckpfeiler.

STÄRKEN:
Tanne-Stärken sind ihre immerwährende Begegnung mit der inneren und äußeren Welt. Sie vertrauen ihren Gefühlen, Intuitionen und sind dadurch hoch sensibilisiert für das Außen. Als Flächenwurzler können sie buchstäblich das Gras wachsen hören. Sie sind kreative, schöpferische Menschen, die stets ein wenig neben der Gesellschaft stehen und diese mit ihrem andersartigen Denken gut spiegeln. Ihr Streben ist es, die Welt zu verstehen. Dabei sind sie nicht anspruchsvoll in Bezug auf ihre Umgebung.

SCHWÄCHEN:
Tanne-Schwächen sind ihre tiefe Verletzlichkeit. Daher scheinen sie oft als hart und unnahbar zu sein. Durchbricht man diese Schale bewußt oder vorsätzlich, wird die Tanne unberechenbar. Wutausbrüche und Härten drängen nach außen… dann sollte man sich warm anziehen. Der Tanne wahrer Kern ist aber Güte und Weichheit.

LIEBE:
Tanne-Menschen wären, wenn sie nicht immer um ihre harte Schale bemüht wären, für die Liebe gemacht. Sicher sind sie keine einfachen Partner, weil sie in ihren Gefühlen manchmal unberechenbar sind. Wenn sie allerdings einen toleranten und liebevollen Partner haben, der bodenständig und klar strukturiert ist, geben Tannen ihren Wunsch nach Liebe und Geborgenheit preis und zeigen mehr von ihrem inneren, weichen Kern.

KRÄUTER:
Melisse, Johanniskraut, Minze, Ringelblume, Kresse, Baldrian, Wermut

KÖRPERLICHER SCHWACHSTELLEN:
Magen, Darm, Psyche, Herz, Kreislauf, Atemwege

 

 

 

Die Ulme

 

 
The Elm Tree

Rustbaum / Rustholtz

Yffenholtz / Elfenholz

Rüster / Ruscht

Ulmus / Orme

Lindbast

12. Januar – 24. Januar
15. Juli – 25. Juli

Die Gute Gesinnung

 

ALLGEMEIN:
Ulme-Geborene schauen in die Welt und sehen genau das, wo sonst viele Menschen wegschauen; Menschen, die Hilfe brauchen. Ungeachtet ihrer selbst wollen sie stets helfen. In besonders ausgeprägten Fällen kann das sogar bis zur Selbstaufgabe führen.
Ulmen sollten deshalb darauf achten, daß sie mit ihren Kräften haushalten und nicht den Blick für sich selbst verlieren. Denn dann würde diese ausgeprägte Eigenschaft schnell zum Selbstzweck führen und damit inhaltslos werden lassen. Inhalte kann die Ulme (und gerade in dieser Zeit, wo jeder nur an sich selbst denkt) aber nur sich selbst geben.

STÄRKEN:
Ulme-Stärken sind ihr angeborener Optimismus und Lebensfreude. Sie kramen nicht in der Vergangenheit, erwarten nicht die Zukunft, sondern sie lieben und leben JETZT. Ihre Offenheit für alles und jedes macht sie beliebt; und ihre Art sich nicht selbst zu profilieren läßt ihrem Gegenüber auch die Freiheit, endlich mal keine Rolle spielen zu müssen. Für ein gutes Auskommen mit ihrer Umwelt übernehmen Ulmen gern und effektiv Verantwortung. Wenn diese Qualitäten in der Ulme geschätzt werden, gibt ihr das Auftrieb und sie wird vor Freude, Lebensbejahung und Humor nur so sprühen.

SCHWÄCHEN:
Ulme-Schwächen treten zutage, wenn sie in ihren Stärken nicht gefordert wird. Mit Anfeindungen und Aggressionen kann sie nicht umgehen, weil ihr dieses Seelengefilde nicht vertraut ist. Daher sind auch ihre Wehrmöglichkeiten sehr eingeschränkt. Außerdem kann sie von skrupellosen Menschen schnell ausgebeutet werden, weil der Ulme der Hilfe-Aspekt sehr wichtig ist. Bei Unsicherheit wirkt die Ulme arrogant, weil sie sich einfach nicht anders zu schützen weiß.

LIEBE:
Geliebte Ulme-Menschen sind einfach hinreißend. In der Liebe finden sie den geschützten Ort, wo sie nicht Gefahr laufen ausgenutzt oder umgerannt zu werden. Liebende Ulmen tun einfach alles für ihre Partner, und gewinnen dabei. In der Liebe profitieren alle Beteiligten und es entsteht etwas wunderbar Neues, was man nur mit der in der Gegenwart lebenden Ulme erleben kann.

KRÄUTER:
Wacholder, Pimpernell, Kamille, Rosmarin, Johanniskraut

KÖRPERLICHE SCHWACHSTELLEN:
Blutdruck, Augen, Drüsen, Herz

 

 

 

Die Zypresse

 

 
 

The Cypress Tree

Cypressenbaum

Cypressus

Charita

Cyprés

25. Januar – 03. Februar
26. Juli – 04. August

Die Treue

 

 

ALLGEMEIN:
Zypresse-Menschen sind anders. Sie wollen auch anders sein. Alles Gewöhliche, Alltägliche ist ihnen ein Greuel. Sie suchen das Licht im Geiste, lieben die Kunst und das Außergewöhnliche. Sie sind wach für das Leben, entdecken in allem etwas besonderes und können somit ihren Mitmenschen die Augen öffnen für das, was sie eigentlich als Alltägliches längst als bedeutungslos abgestempelt haben. Junge Zypressen sind für ALLES zu begeistern. Daher sollte man ihre Wissengier, wenn sie dunkle Pfade beschreitet, ein wenig ins Licht führen. Ansonsten brauchen diese Bäume keine Einschränkungen, sondern FREIHEIT!

STÄRKEN:
Zypresse-Stärke ist ihr starker lebensnaher Intellekt, der sie die Welt entdecken läßt. Sie suchen die Unabhängigkeit, Freiheit und Auseinandersetzung. Langeweile ist für sie ein Fremdwort. Sie sind schöpferisch, querdenkerisch und in ihrer Art erfrischend lebendig. Sie sind selten allein, sondern befinden sich im regen Austausch mit anderen Menschen, um ihre Erkenntnisse oder Fragen zu diskutieren. Ein gutes Gespür für ihr Innenleben macht sie zudem noch geheimnisvoll.

SCHWÄCHEN:
Zypresse-Schwächen liegen sicher im Hang zur Andersartigkeit. Sollten sie nämlich kein geeignetes Medium des Ausdrucks finden, kann der Hang zur Andersartigkeit zum Zwang degenerieren.

Zwänge können Zypressen aber nicht ausstehen, weder von Außen noch von Innen. Das Ergebnis – Zypresse-Menschen können ironisch und ungewöhnlich sarkastisch werden. Dabei nehmen sie dann auch keine Rücksichten. Dies gepaart mit dem Umstand, daß man Zypresse-Menschen nie so recht einzuschätzen weiß, werden sie dann von ihren Mitmenschen gemieden.

LIEBE:
Zypresse-Menschen sind in ihrer Art geheimnisvoll und wirken daher sehr anziehend. Ihre Partner sollten geradlinige, gestärkte Menschen sein, denen das Wort TOLERANZ nicht fremd ist. Zypressen brauchen Menschen um sich, mit denen sie sich austauschen können und die auch bereit sind, gedankliche und emotionale Steilkurven zu nehmen. Mit einer Zypresse an der Seite wird das Leben und Lieben zu einem Abenteuer.

KRÄUTER:
Johanniskraut, Fenchel, Melisse, Rosmarin, Wermut

KÖRPERLICHE SCHWACHSTELLEN:
Nerven, Drüsen, Herz, Rücken, Venen

 

 

 

Die Pappel

 

 
The Poplar Aspen

Pappelweide / Poppelweiden

Abeelboom / Albeerbaum

Peuplier / Populus

Bellen / Sarbaum

Eadha

04. Februar – 08. Februar
01. Mai – 14. Mai
05. August – 13. August

Die Ungewissheit

 

ALLGEMEIN:
Es liegt in der Natur der Pappel-Menschen, zielstrebig dem Licht entgegenzuwachsen. Und das möglichst schnell. Sie sind praktische Denker und verlassen sich weniger auf ihr Gefühl. Ein rascher Erfolg bestärkt sie in dieser Art. Aber Vorsicht: Zu schnell aufschießende Pflanzen besitzen einen weichen und wenig gestärkten Kern. Gerade bei jungen Pappel-Geborenen ist es manchmal ratsam, formgebend und zügelnd auf sie zu wirken.

STÄRKEN:
Pappel-Geborene sind zielstrebige und ehrgeizige Menschen. Sie lassen sich mehr von ihrem Intellekt leiten, und wollen alles begreifen. Die Welt ist für sie eine Herausforderung, die es zu entdecken gilt. Sie sind wahrheitsliebend und wollen stets den SCHEIN entlarven; sie gehen den Dingen zielstrebig auf den Grund. Durch ihre schnelle Auffassungsgabe haben sie schnelle Erfolge.

SCHWÄCHEN:
Pappeln haben einen weichen Kern. Den gilt es zu schützen. Die eigene Gefühlswelt ist ihnen oftmals unheimlich, weil sie durch die immerwährenden Gefühlsschwankungen von ihren klar gesetzten Zielen abgelenkt werden. Pappeln müssen lernen, ihre Gefühlswelten zu akzeptieren und kennenzulernen. Ansonsten laufen sie Gefahr, feine Nuancen nicht wahrzunehmen und in dem einfachen Weltbild von ENTWEDER – ODER zu verflachen.

LIEBE:
Die Pappel-Geborenen sind, was ihre Gefühlswelt angeht, sehr mißtrauisch. Alles muß abgewägt werden, weil sie nichts selbstverständlich nehmen. Die Pappeln brauchen in ihrer eigenen seelischen Unsicherheit einen starken und verläßlichen Partner. Wenn sie den gefunden haben, erblühen sie in ungeahnten Farben und ihr seelischer Wankelmut gehört der Vergangenheit an.

KRÄUTER:
Majoran, Leinkraut, Dill, Farnkraut, Alraune, Baldrian, Fenchel

KÖRPERLICHE SCHWACHSTELLEN:
Seele, Haut, Lungen, Atemwege, Bronchien

 

 

 

Der Zürgelbaum

 


Zürgelbaum (Zeder)

The Wood of Life

Micocoulier / Franzosenholtz

Nesselbaum / Bonenbaum

Jialiam / Guaiacanam

Pseudolotus Celtis

09. Februar – 18. Februar
14. August – 23. August

Die Zuversicht

 

 

ALLGEMEIN:
Zeder-Menschen sind wahre Persönlichkeiten, die große Ziele verfolgen, und zwar extrem. Entweder-Oder ist ihr Motto. Sie sind gleißende und großartige Persönlichkeiten, die im gemäßigten, warmen Klima zur vollen Blüte kommen. Sollten sie allerdings Kontakt mit Ablehnung bekommen, wird ihr Selbstbewußtsein schnell angekratzt, auch wenn sie es sich nicht anmerken lassen. Zedern kennen keinen Mittelweg. Entweder bist du für mich oder gegen mich.

STÄRKEN:
Die Stärke der Zeder ist zweifellos ihre ausgeprägte natürliche Persönlichkeit. Die ist ihnen einfach in die Wiege gelegt. Wo sie sind, stehen sie im Mittelpunkt, ohne irgendwelchen Profilierungsneurosen nachgehen zu müssen. Sie sind sehr anspruchsvoll und haben meist einen guten Geschmack. Daher findet man sie auch vielfach in Künstlerberufen oder zumindest als Kunstkenner.

SCHWÄCHEN:
Zeder-Geborene neigen dazu, andere Menschen einfach zu übersehen, wenn die sich nicht in ihrem unmittelbaren Interessensbereich befinden. Sie können mit Kritik nicht umgehen, weil es für sie den Begriff KRITIK garnicht gibt; zumindest was die eigene Person angeht. Ungezügelt – ist ihre Egozentrik nicht mehr beeindruckend sondern abschreckend.

LIEBE:
Zeder-Geborene sind die Nummer eins. DAS IST EINFACH SO! Daher lieben sie es, von ihrem Partner eine entsprechende Anerkennung zu erhalten. Da Zedern mit Sicherheit keine Rivalen nehmen sich dulden können, wären starke Partner sicher eine Herausforderung; aber eigentlich brauchen sie einen Menschen um sich, der sich gern bemuttern läßt.

KRÄUTER:
Johanniskraut, Rosmarin, Pimpernelll, Wacholder, Lorbeer, Kamille

KÖRPERLICHE SCHWACHSTELLEN:
Muskeln, Augen, Rückgrat, Herz, Kreislauf

 

 

 

Die Kiefer

 

 
The Pine Tree

Föhre/ Feuren/ Forenholtz/ Mädelbaum

Viechtannenbaum/ Hartzbaum/ Forche

Kynbaum / Kyfferholtz / Zirbelbaum

Pynappelboom / Fackelbaum

Pin / Pinus / Welscher Than

19. Februar – 29. Februar
24. August – 02. September

Das wählerische Wesen

 

 

ALLGEMEIN:
Kiefer-Menschen sind einfach vernünftig. Und dann sind sie auch vernünftig. In der Tat. Was Sinn macht, was einen Zweck hat, das kann die Kiefer ohne weiteres unterstützen. Luftschlösser sind ihr fremd und reine Zeitverschwendung. Da gibt es wirklich wichtigere Dinge im Leben, die noch gemacht werden müssen. Bei allem Pflicht- und Nützlichkeitsdenken sollten Zedern wirklich nicht vergessen, daß man auch lachen kann und auch mal Dinge tut, die nicht nützlich sind, aber das Leben bereichern können.

STÄRKEN:
Kiefer-Stärken sind sicherlich ihre Sachlichkeit.Sie können gut organisieren, stellen ihr Leben immer auf eine solide Grundlage, und tun alles, diese Grundlage weiter auszubauen. Sie lassen sich nicht durch gedankliche Verrenkungen von ihren praktischen Zielen abbringen; denn ihr Handeln gründet stets auf klarer, fundierter Überlegung. Und das beschert ihnen zumeist großen beruflichen Erfolg.

SCHWÄCHEN:
Die Schwächen der Kiefer liegen in ihrer Pedanterie. Da ihnen Luftsprünge fremd sind, kann ihr Leben farblos verlaufen. ALLES MUSS DOCH GUT ÜBERLEGT SEIN, und während sie so denken, rauscht das Leben an ihnen vorbei. Und wenn es überraschend eine schnelle Entscheidung zu treffen gilt, können Kiefern nicht mehr folgen, weil das doch längerer Überlegung bedarf.

LIEBE:
Kiefer-Menschen brauchen Zeit und viel Umwerbung, bevor sie mal loslassen können. Was hat Liebe schon mit Vernunft zu tun? So sollte ihr Partner gefestigter Natur sein und mit einem guten Schuß Humor und Lebensfreude der Kiefer auch die andere Seite des Lebens näherbringen.

KRÄUTER:
Baldrian, Lavendel, Dill, Fenchel, Majoran, Leinkraut

KÖRPERLICHE SCHWACHSTELLEN:
Stoffwechsel, Galle, Darm, Herz, Ohren, Augen

 

 

 

Die Weide

 

 
The Willow Tree

Weidenbaum / Wilgenbaum

Felber / Felbinger

Saule / Salix

Welge

Saille

01. März – 10. März
09. September – 12. September

Die Melancholie

 

 

ALLGEMEIN:
Weidenbaum-Menschen sind naturnahe Menschen; und so wie der Baum das Wasser liebt, muß auch der Mensch stets im Fluß bleiben. Weiden lieben die Herausforderung und die Art sich selbst an die Grenzen zu führen. Ihr Selbstverständnis ist an ihre Grenzerfahrung gebunden. Sie lieben die Harmonie und verschaffen sich ihr Wohlbefinden nicht selten durch einen Hang zum Luxus; auch wenn sie im Grunde genügsam sind.

STÄRKEN:
Eine Weidenbaum-Stärke ist ihr müheloser Zugang zur inneren Welt. Sie hat darin eine Sicherheit und einen Orientierungssinn der seinesgleichen sucht. Dabei vermag sie die dabei gemachten Erkenntsnisse durchaus auf die äußere Welt zu übertragen. Ihre Zähigkeit, Toleranz und Menschenfreundlichkeit läßt sie schnell zu beruflichen Erfolgen gelangen.

SCHWÄCHEN:
Die Schwächen des Weidenbaums liegt in ihrer Dünnhäutigkeit. Auch wenn ihre Rinde robust wirkt, verbirgt sich dahinter ein sensibler Mensch. Sollte ein Weidenbaum kein rechtes Wirkungsfeld finden, neigen sie zur Flucht aus der Realität. Dann wirken sie pessimistisch und sarkastisch.

LIEBE:
Weidenbaum-Menschen sind gefühlvolle und liebenswerte Partner. Sie dominieren nicht, können allerdings auch andere Dominanz nicht tolerieren. Sie sehnen sich nach Harmonie und Gleichberechtigung, sie wünschen sich den Gleichklang der Gefühle. Duch ihre einfache und natürliche Autorität geben sie auch schwächeren Partnern guten Halt und Geborgenheit.

KRÄUTER:
Baldrian, Johanniskraut, Melisse, Kresse, Ampfer, Sauerampfer

KÖRPERLICHER SCHWACHSTELLEN:
Rücken, Seele, Atemwege, Immunsystem, Bein

 

 

 

Die Linde

 

 
The Lime Tree

Lindenbaum

Bastholz

Tilleul

Tilia

11. März – 20. März
13. September – 22. September

Der Zweifel

 

 

ALLGEMEIN:
Linde-Menschen sind selbstlose Menschen. Sie kümmern sich immerwährend um andere Menschen und um deren Schwierigkeiten und Belange. Sie sind vorzügliche Betreuer und Eltern. Da Menschen dieses Baumes sehr sensibel sind und lieber geben als nehmen, sind sie eigentlich nicht so prädestiniert für soziale, als vielmehr für kreative, künstlerische Berufe. Es ist ratsam, jungen Linden schon früh verständlich zu machen, daß sie mit ihren Kräften haushalten müssen.

STÄRKEN:
Die Stärken der Linde sind ihr sensibler und feinfühliger Charakter. Sie können mit ihrer offenen Art gut auf Menschen eingehen und wecken in ihnen immer ein Fünkchen Licht. Sie glauben und wecken das Gute im Menschen.

SCHWÄCHEN:
Die Schwäche der Linde ist ihre Sanftheit. In schwierigen Situation vermag sie es nicht, sich durchzusetzen. Eher flüchtet sie in ihre eigene innere Welt. Zudem läuft sie Gefahr, von weniger sensiblen Menschen ausgenutzt zu werden. Ihr eigentlich präzises Denken kann sie auch nicht schützen.

LIEBE:
In der Partnerschaft blühen Linden richtig auf, wenn sie einen Menschen gefunden haben, der sie mit Toleranz und Freiheit in der Seele versteht. Keinesfalls würden sie eine Partnerschaft ertragen, wo der andere auf Dominanz aus ist.

KRÄUTER:
Johanniskraut, Baldrian, Ampfer, Bilsenkraut

KÖRPERLICHE SCHWACHSTELLEN:
Haut, Seele, Blut, Immunsystem, Füße, Beine

 

 

 

Die Eiche

 

 
The Oak Tree

Quercus / Chêne

Eyckenboom

Eychbaum

Eyssholtz

Duir

 

21. März

Die robuste Natur

 

 

ALLGEMEIN:
Der Eiche ist nur ein einziger Tag im Jahr gewidmet. Die Kelten erlebten die Eiche als eine imposante, starke und robuste Natur. Menschen dieser Art findet man nur selten. Eichen bedürfen des Raumes, um zu gedeihen. So auch die Menschen. Sie lieben den Freiraum, die Großzügigkeit, das Leiten und Führen. Wird einem Eiche-Geborenen der Freiraum genommen, verkümmern sie oder ihre Kräfte werden in Aggression fehlgeleitet.

STÄRKEN:
Menschen, die im Zeichen der Eiche geboren wurden, zeichnen sich durch enormen Tatendrang und starkem Charakter aus. Ihr Interesse gilt stets dem JETZT. In der Regel haben sie eine starke Ausstrahlung, die sie auch nicht verhehlen. Eiche-Geborene lieben es, im Mittelpunkt zu stehen, und meiden die Mittelmäßigkeit. Sie lieben die Freiheit, haben großartige Ideen, die sie auch umsetzen können.

SCHWÄCHEN:
Eiche-Geborene können es nicht ausstehen, den 2. oder 3. Rang zu bekleiden. Sie müssen im Vordergrund stehen. Werden sie durch Umstände in den Hintergrund gestellt, können sich ihre Qualitäten wie Tatendurst in überspannten Egoismus und Rücksichtslosigkeit wenden. Es fällt ihnen schwer, mit Kritik umzugehen. Ihr enormes Selbstwertgefühl kann schnell verletzt werden.

LIEBE:
Die Eiche-Geborenen sind leidenschaftliche Liebhaber. Ihre Partner werden Schwierigkeiten haben, wenn sie allzu dominant sein wollen. Eiche-Menschen möchten hofiert und bewundert werden. Werden sie gereizt, kann es schnell zu emotionalen Ausbrüchen kommen.

KRÄUTER:
Kamille, Johanniskraut, Wacholder, Lorbeer, Rosmarin, Pimpernell

KÖRPERLICHER SCHWACHSTELLEN:
Augen, Herz, Knie, Wirbelsäule, Lunge

 

 

 

Der Ölbaum

 

 
The Olive Tree

Olivenbaum

Oleybaum

Olivier

Olea

23. September

Die Weisheit

 

 

ALLGEMEIN:
Dem Olivenbaum ist nur ein Tag im Jahr zugeordnet, dem Tag der Tag-und Nachtgleiche: 23.September. Olivenbaum-Geborene sind die Vertreter der weisen Mitte. Sie brauchen längere Zeit der Reife, die sie mit Beobachtung und Lernbegierde füllen. Schließlich aber scheinen sie das Leben begriffen zu haben, mit allen seinen Höhen und Tiefen. Daher kann sie auch nichts aus der Bahn werfen, weil das Leben so ist wie es ist. Olivenbaum-Menschen sind stets bemüht, ihr Leben zu ordnen und überschaubar zu machen. Das macht sie zumeist erfolgreich.

STÄRKEN:
Olivenbaum-Stärke ist seine Klarheit und Bodenständigkeit. Durch seine ungemeineWiderstandsfähigkeit läßt er sich auch nicht in seinen Zielen beirren. Er löst schwierigste Probleme immer im Sinne der Gemeinschaft, behält stets die Gesamtheit im Auge.

SCHWÄCHEN:
Die Schwäche des Olivenbaums ist seine Kritiksucht. Wenn sie in jungen Jahren den Begriff der Toleranz nicht begriffen haben, neigen sie zur Pedanterie, und weil sie doch allzu bodenständig sind und so zweckdienlich denken, vermißt man an ihnen oft die Freude und den Humor.

LIEBE:
In der Liebe sind Olivenbäume Spätzünder. Sie brauchen lange, um sich zu öffnen. Und durch ihre natürliche Dominanz brauchen sie sicherlich jemanden zur Seite, der in sich ruht und einiges wegstecken kann. Sie sind sicherlich nicht die gefühlsbetonten Menschen, aber sie verweigern sich diesem Entdeckungsfeld nicht. Vorausgesetzt…. sie haben Vertrauen.

KRÄUTER:
Farnkraut, Dill, Sternkraut, Leinkraut, Majoran, Baldrian

KÖRPERLICHE SCHWACHSTELLEN:
Herz, Ohren, Galle, Stoffwechsel, Magen, Darm

 

 

 

Der Haselstrauch

 

 
The Hazel Tree

Haselbaum / Hagernuss

Lämmerschwanz

Coryllus / Coll

Märzennudel

Noisetier

22. März- 31. März
24. September – 03. Oktober

Das Aussergewöhnliche

 

 

ALLGEMEIN:
Haselbaum-Geborene stecken voller Energie. Diese Energie braucht auf jeden Fall ein Ziel; dann können diese Menschen wahre Wunder vollbringen. Keine Herausforderung ist ihnen zu hoch. Sie gehen sie beherzt an. Sollte der Pionier-Wille aber nicht beflügelnd wirken, dann lebt der Haselbaum-Mensch eine Spur an seinem Lebensziel vorbei. Diese Ziele gilt es auf jeden Fall zu sondieren

STÄRKEN:
Menschen, die im Zeichen des Haselbaums geboren sind, sind kämpferische Naturen. Sie lieben das unbekannte Terrain, die Herausforderung; und wenn sie erst einmal ihr Gebiet gefunden haben, sind sie die Pioniere, die Wegbereiter für das NEUE. Das gilt in seelischer, geistiger und auch körperlicher Hinsicht.

SCHWÄCHEN:
Die Schwächen der Haselbaum-Geborenen sind ihre fehlgeleiteten Stärken. Läuft ein so starker Pioniergeist in sumpfiges Gelände, wird er von Ungeduld und Starrsinngkeit gebeutelt. Das geht auch an seinen Mitmenschen nicht spurlos vorüber. Die so fehlgeleitete Kraft äußert sich in einem ausgeprägten Egoismus, kombiniert mit Leichtsinngkeit und Rücksichtslosigkeit.

LIEBE:
Vorsicht, wenn man Haselbaum-Geborenen Anlaß zur Eifersucht gibt. Ansonsten sind sie leidenschaftliche Menschen, die besonders beeindruckende und gefestigte Partner verehren. Sollten ihre Lebensgefährten allerdings mehr zur Mittelmäßigkeit tendieren, verlieren Haselbaum-Menschen schnell ihr Interesse.

KRÄUTER:
Rosmarin, Minze, Koriander, Kapernkraut, Distel

KÖRPERLICHE SCHWACHSTELLEN:
Herz- und Kreislauf, Nieren, Haut, Leber, Galle

 

 

 

Die Eberesche

 

 
The Rowan

Sperwerbaum/ Speyerling/ Sorbenboom

Aschekirsche / Quickbaum / Stinkholz

Moosesche / Wielesche / Gimbelbeere

Vogelbeerbaum / Krametsbeerbaum

Sorbus / Sorbier / Ebisch / Luis

01. April – 10. April
04. Oktober – 13. Oktober

Das Feingefühl

 

 

ALLGEMEIN:
Eberesche-Geborene sind flexible Menschen. Sie können an den verschiedensten Orten schnell heimisch werden und machen aus jeder Situation das beste. Sie sind stets bemüht im Einklang mit ihren Mitmenschen zu leben, und die Balance zu halten. Ihr früher Bildungshunger sollte stets befriedigt werden. Im Alter sind sie die Diplomaten und weisen Menschen, deren Rat immer willkommen sein sollte.

STÄRKEN:
Eberesche-Geborene sind wertvolle Mitglieder einer Gemeinschaft. Sie sind gebildet, umsichtig und respektieren ihre Mitmenschen. Ihre Stärken sind die Organisation und die Diplomatie. Sie sind brilliante Schlichter, weil sie stets beide Seiten verstehen.

SCHWÄCHEN:
Eberesche-Geborene sind stets um Balance bedacht. Daher fällt es Ihnen schwer, schnelle Entscheidungen zu treffen. Ihr immerwährender Bedacht kann sie in schnellen Situationen handlungsunfähig machen. Wenn die Ebereschen-Geborenen kein Umfeld für ihre Fähigkeiten finden, werden sie konfliktscheu und in die hintersten Reihen treten.

LIEBE:
Eberesche-Menschen sind liebevolle, sensible und romantische Naturen. Sie sind der perfekte Partner, wenn man ihre Sensibilität nicht als Schwäche ansieht. Ihr Harmoniebestreben bereichert die Partnerschaft und niemand braucht Angst davor zu haben, unbedingt eine Position in der Gemeinschaft bekleiden zu müssen.

KRÄUTER:
Pfefferminze, Waldmeister, Sauerampfer, Rosmarin, Kreuzkraut

KÖRPERLICHE SCHWACHSTELLEN:
Kreislauf, Gleichgewichtssinn, Seele, Haut, Nieren

 

 

 

Der Ahorn

 

 
The Maple

Massholder / Waldeschern / Messelder

Fladerbaum / Engelsköpfchenbaum

Aesche / Acer / Weissarle

Leinbaum / Löhne / Lenne

Urle / Erable / Bognout

11. April – 20. April
14. Oktober – 23. Oktober

Die Eigenwilligkeit

 

 

ALLGEMEIN:
Freiheit und Großzügigkeit sind die Prämissen der Ahorn-Geborenen. Schon in den Kinderjahren sollten man ihnen einen großen Freiraum bieten, damit sie über eigene Erfahrungen ihre Fähigkeiten kennenlernen. Zu viele Einschränkungen oder gar Verbote lassen ihre Suche nach wahrer Größe verkümmern. Ahorn-Menschen müssen die Freiheit spüren.

STÄRKEN:
Ahorn-Geborene sind wahre Individualisten. Alles Allgemeine, die Masse, das Konservative und Zwänge sind Gift für sie. Sie stellen sich dem Leben voller Optimismus und suchen das Unbekannte und das Unerforschte. Sie erleben ihre Gedanken und ihr Wissen niemals als intellektuelle Möglichkeit, sondern sind Teil dessen. Das macht ihre Genialität aus.

SCHWÄCHEN:
Die Schwächen der Ahorn-Geborenen sind die Kehrseite ihrer Stärken. Durch den ausgeprägten Individualismus laufen sie schnell Gefahr, zu vereinsamen, wenn sie sich kein Verständnisumfeld schaffen können. Die stete Suche kann sie zu rastlosen und nervösen Menschen machen, sofern sie sich kein Lebensziel erschaffen konnten.

LIEBE:
Die ewige Suche nach Neuem kann Ahorn-Menschen zu schwierigen Partnern machen. Menschen allerdings, die stets neue Aspekte in die Beziehung einfliessen lassen, und nicht versuchen, den Freiheitswillen des Ahorns einzuschränken, werden eine aufregende Zeit mit viel Abwechslung verbringen.

KRÄUTER:
Rosmarin, Wermut, Fenchel, Schlehdorn

KÖRPERLICHE SCHWACHSTELLEN:
Sehnen, Atemwege, Drüsen, Augen, Seele, Knochen

 

 

 

Der Nussbaum

 

 
The Walnut Tree

Welschnuss

Walnuss

Juglans

Hickory

Noyer

21. April – 30. April
24. Oktober – 11. November

Die Leidenschaft

 

 

ALLGEMEIN:
Menschen, die im Zeichen des Nussbaums geboren sind, sind Seelen-Naturen. Ihre Orientierung in der Welt wird fast ausschließlich über die Empfindungen und Gefühle geleitet. Um im Erwachsenen-Alter einen guten Halt zu haben, sollten sie schon als Kinder in ihren seelischen Angelegenheiten eine klare Sprache erfahren. Jede Art von seelischer Lüge sind ungesund für die jungen Seelen. Nussbaum-Geborene suchen den Halt in klaren, kleinen Gemeinschaften.

STÄRKEN:
Das Sicherheitsbedürfnis der Nussbaum-Geborenen läßt sie wahre Wunder vollbringen, wenn es darum geht, sich ein Heim zu schaffen. Sie entscheiden sich stets für das Bewahrende und langfristige. Sie lieben das Materielle, das ihnen ihren Bestand sichert; außerdem haben sie darüber hinaus viel Sinn für das Schöne, die Harmonie, die Kunst und Kultur.

SCHWÄCHEN:
Durch ihr überragendes Sicherheitsbedürfnis und ihrer Vorliebe für das Beständige können Nussbaum-Geborene schnell als unflexibel und starrsinnig gelten. Trotz allem Harmoniebedürfnis können sie, wenn man ihre Sicherheit stört, zu wahren Kämpfern werden, die man schlecht einschätzen kann. Neues und noch nicht bewährtes wird schnell als Bedrohung für das Althergebrachte erlebt.

LIEBE:
Treue… und nochmals Treue ist dem Nussbaum-Geborenen eigen. Sie sind sehr gefühlsbetont, leidenschaftlich und verständnisvoll, sofern die Seelengrundlage beider Menschen klar und verständlich ist. Sie tun alles für die Familie und engsten Mitmenschen. Ist das Sicherheitsbedürfnis des Nussbaum-Geborenen befriedigt, öffnen sich ihm seelische Pforten von ungeahnter Größe.

KRÄUTER:
Pfefferminze, Klette, Augentrost, Wurmkraut, Waldmeister, Thymian

KÖRPERLICHE SCHWACHSTELLEN:
Mund, Hals, Speiseröhre, Nacken, Schultern, Nase

 

 

 

Die Kastanie

 

 

 

The Chestnut

Kestenbaum

Chataignier

Castanea

Kistelä

Marone

 

15. Mai – 24. Mai
12. November – 21. November

Die Redlichkeit

 

 

ALLGEMEIN:
Kastanie-Geborene sind die Helfer in der Gemeinschaft. Sie können sich den unterschiedlichsten Situationen anpassen und wollen unterstützend wirken. Haben Kastanien ihr Lebensideal gefunden, sind sie wahre Kraftpakete. Sie sind allerdings auch sehr gehorsam, und stellen sich selbst gern in den Hintergrund. Jungen Kastanien sollte man daher behilflich sein, ihr Lebensziel oder -ideal kritisch zu suchen und ihr Selbstbewußtsein zu stärken.

 

STÄRKEN:
Die Stärke der Kastanie-Menschen ist zweifellos ihr Sinn für hohe Ziele, die der Gemeinschaft nützlich sind. Ist ein solches Ziel erst einmal gefunden, weckt das in ihnen eine ungewöhnliche Tatkraft und Zielstrebigkeit, ohne das Wohl der Gemeinschaft aus den Augen zu verlieren. Dabei sind sie auch so flexibel, daß sie alte Muster und Gewohnheiten gern über Bord schmeißen, um dem Ziel näher zu kommen.

SCHWÄCHEN:
Die Schwächen der Kastanie resultieren aus fehlgeleiteten Stärken. Sie können, wenn sie halsstarrig ihr Ziel verfolgen, missionarisch und unnachgiebig wirken. Durch ihre dem Ziel untergeordnete Haltung schauen sie nicht mehr nach rechts und links, und übersehen damit leicht die Vielfältigkeit des Lebens. Eine ungefestigte Kastanie kann schnell hörig werden und sich selbst negieren.

LIEBE:
Auf flüchtige Gefühle oder alleinige Sympathie würde eine Kastanie nie aufbauen. Sie braucht Gefühlstiefe und leichklang mit ihrem Partner. Hat sich die Kastanie aber ersteinmal so recht auf den Partner eingestellt, erlodern in ihr ungeahnte Gefühlswelten und ihre Treue ist gewiß. Die immerwährende Geradlingkeit macht sie allerdings auch zu einem schwierigen Mitmenschen.

KRÄUTER:
Eisenkraut, Wermut, Johanniskraut, Rotholz, Kapernkraut, Koreander

KÖRPERLICHE SCHWACHSTELLEN:
Kreislauf, Geschlechtsorgane, Rücken, Stoffwechsel, Seele, Lymphe

 

 

 

Die Esche

 

 
The Ash

Escherbaum / Wundbaum

Steinesche / Ische

Fraxinus / Frêne

Asch / Aspalter Nuin

25. Mai – 03. Juni
22. November – 01. Dezember

Der Ehrgeiz

 

 

ALLGEMEIN:
Freiheit, Selbständigkeit in Körper, Geist und Seele. Danach sehnen sich alle Esche-Geborenen. Die gleichen Qualitäten suchen Sie auch in Anderen. Sie sind durch nichts zu erschüttern, im Gegenteil – sie suchen die Veränderung und Herausforderung. Werden Esche-Geborene eingeschränkt, oder fehlt ihnen die Herausforderung, laufen sie Gefahr, sich ruppig und kritiksüchtig zu verhalten. Sie sind die idealen Führungspersönlichkeiten und weniger untertan.

STÄRKEN:
Esche-Menschen sind wahre Entdecker. Sie lieben es, sich stets weiter zu entwickeln. Sie haben Phantasie und genießen selbst die Unwägbarkeiten des Lebens, weil es immer etwas zu entdecken gilt. Dabei ist ihr Verhalten von Toleranz geprägt. Sie verabscheuen Ungerechtigkeiten und bieten große Freiräume. Die Welt erschliessen sie sich über den Intellekt.

SCHWÄCHEN:
Die Schwächen der Esche werden dann offenbar, wenn man versucht, ihren Freiheitswillen zu unterdrücken. Dann werden sie zu unerbittlichen Kämpfern. Ihr immerwährender Tatendrang und Wissensdurst würde bei Behinderung unkontrolliert Ventile suchen, die nach außen als Aggression und widernatürliche Oberflächlichkeit erkennbar wird.

LIEBE:
Partner des Esche-Geborenen müssen gleichbürtig sein. Die Esche sucht nach Austausch bei ihren ständigen Entdeckungen und kann fesselnde Bindungen nicht tolerieren. Ihr Tatendrang wünscht Unterstützung und keine Behinderung. Wer also ein aufregendes Leben neben einer Esche verbringen will, sollte obiges unbedingt beachten.

KRÄUTER:
Kerbelkraut, Enzina, Ginseng, Arnika, Salbei, Eibisch

KÖRPERLICHE SCHWACHSTELLEN:
Nerven, Rücken, Extremitäten

 

 

 

Die Hainbuche

 

 
The Hard- or Hornbeame

Hagenbuche / Weissbuche

Spindelbaum / Pinnholtz

Hanhödlin

Carpinus

Charme

14. Juni – 13. Juni
02. Dezember – 11. Dezember

Der gute Geschmack

 

 

ALLGEMEIN:
Die Hainbuche wird auch Eisenholz genannt. Das liegt an ihrer enormen Widerstandskraft. Hainbuche-Menschen sind zäh und nicht so schnell unterzukriegen. Das gilt in geistig, seelischer und körperlicher Hinsicht. Man sollte also nicht annehmen, diese Menschen seien gefühllos. Im Gegenteil – sie sind nur gefestigt. Sie sind absolut verläßlich; und wenn alle sich abwenden – Hainbuche-Menschen sind Freunde in der Not.

STÄRKEN:
Hainbuche-Menschen sind Menschen der Tat. Sie handeln, wo andere noch lange reden. Sie sind Realisten, kennen ihre Grenzen, handeln nach klaren Prinzipien. Sie vertreten hohe Ziele, die sich nie in den Wolken verlieren. Sobald die Hainbuche ein klares Ziel gefunden hat, ist sie wie ein Fels in der Brandung.

SCHWÄCHEN:
Hainbuche-Menschen verstehen die Gesetze der Natur. Ihr Denken und Handeln ist stark davon geprägt. So leben sie ein Leben unter Selbstdisziplin, Fleiß und Ordnung. Jegliche Form von Ausschweifung ist ihnen fremd und bereitet ihnen Unbehagen. Sollte eine Hainbuche allzusehr von der eigenen Diszplin gefangen gehalten werden, gehen sie mit den Schwächen ihrer Mitmenschen seltsam streng um. Sie werden dann mürrisch, mißgelaunt und hart.

LIEBE:
Hainbuche-Menschen haben aufgrund ihrer Ausrichtung eine natürliche Dominanz. Es ist, als wäre Ihnen der Beschützer in die Wiege gelegt. Sie ehren und lieben ihren Partner aufrichtig. Ihre Partner sollten über diplomatisches Geschick verfügen und sehr einfühlsam sein. Aber Vorsicht – der nicht ganz einfache Charakter der Hainbuche kann geschwächte Partner ungewollt in die Passivität treiben.

KRÄUTER:
Springkraut, Johanniskraut, Holunder, Wegerich, Kramille, Kresse

KÖRPERLICHE SCHWACHSTELLEN:
Nacken, Knochen, Magen, Stirnhöhlen, Knie, Muskeln

 

 

 

Der Feigenbaum

 

 
The Fig Tree

Viygheboom

Bodhi Baum

Figuier

Ficus

Pipal

14. Juni – 23. Juni
12. Dezember – 21. Dezember

Die Empfindsamkeit

 

ALLGEMEIN:
Feigenbaum-Geborene sind emotionale Menschen. Wie die Bäume brauchen auch die Menschen ein mildes gemäßigtes Klima. Eine rauhe Umwelt bietet ihnen keinen Entwicklungsraum. Gerade im jungen Lebensalter brauchen sie viel Nestwärme und Pflege, damit sie sich seelisch entfalten und Sicherheiten entwickeln können. Haben sie einmal ihre Mitte gefunden sind sie phantasievolle, kreative, schöpferische Menschen, die durch unkonventionelles Denken und Handeln sehr innovativ auf ihre Umwelt einwirken.

STÄRKEN:
Feigenbaum-Geborene sind Künstler. Sie sind sensibel, phantasievoll und haben ein ungemeines Gespür für Stimmungen, Wandlungen und Veränderungen. Sie sind befähigt, die feinen seelischen Erkenntnisse der Imagination, Inspiration und Intuition zu unterscheiden. Sobald diese Menschen ein klares Lebensziel erkannt haben, befindet sich ihr Denken, Fühlen und Wollen in einer fruchtbaren Harmonie.

SCHWÄCHEN:
Feigenbaum-Menschen sind sensible Menschen. Genauso wie sie emotionale Höhenflüge erleben, durchforsten sie auch die leidvollen Tiefen ihres Gemütes. Wenn diese Menschen kein klares Ziel finden, neigen sie zu einer Spirale des Leidens. Gerade weil sie so sensibel sind, tragen sie oftmals eine harte Schale nach außen um das zarte Zentrum zu schützen. Nach außen können sie schnell als seelisch labil und unberechenbar wirken.

LIEBE:
Feigenbaum-Menschen benötigen einen klaren und gefestigten Partner, der sich an den seelischen Tiefgängen beteiligen kann, ohne selbst in `MitGefühl´ zu verfallen. Sobald sie so einen Menschen gefunden haben, und sie Vertrauen gefaßt haben, sind sie wahre Alleskönner in der Liebe. Genauso phantasievoll und kreativ.

KRÄUTER:
Baldrain, Melisse, Kresse, Kümmel, Lattich, Johanniskraut

KÖRPERLICHE SCHWACHSTELLEN:
Brust, Haut, Magen, Nerven, Seele

 

 

 

Die Birke

 

 
The Birch Tree

Berckenboom / Beseboom / Rueteboom

Betula / Boleau / Birza

Bircken / Pirckenholtz

Mayen / Maibaum

Beith / Beorc

24. Juni

Das Schöpferische

 

 

ALLGEMEIN:
Birke-Menschen sind kurz gesagt positiv-denkende Menschen. Daran kann selbst ein unwirtliches Klima nichts ändern. Birken gedeihen im Grunde überall und verleihen ihrer Umgebung immer ein leichtes und heiteres Klima. Allein aus ihrer positiven Grundhaltung können auch schwere Schicksalsschläge sie nicht aus der Bahn werfen. Das kann unter Umständen bei mürrischen Mitmenschen zu heftigen Unmutsausbrüchen führen, weil sie so viel Licht nicht ertragen. Damit müssen Birken leben.

STÄRKEN:
Birke-Menschen scheuen sich nicht vor komplizierten und schwierigen Arbeiten. Sie machen sie. Sie finden eigentlich immer Auswege und praktikable Möglichkeiten in schwierigsten Situationen. Sie lieben das Licht und leiden nicht unter falscher Bescheidenheit. Sie sind `selbst´verständlich, diszipliniert und ihr angeborener Charme macht sie angenehm in Gesellschaft.

SCHWÄCHEN:
Birke-Menschen haben es schwer mit überschäumenden Gefühlen. Empfindungen, die sie nicht kontrollieren können sind ihnen unheimlich. Sollten Birke-Menschen in ihrer nächsten Umgebung in ihren Qualitäten nicht erkannt werden, können sie melancholisch reagieren; und sollten ihre Wissensqualitäten nicht erfragt oder erwünscht sein, so wird aus dem sonst so sonnigen Gemüt ein zynischer oder besserwisserischer Geist.

LIEBE:
Birke-Menschen sind sehr häusliche und absolut treue Menschen. Durch ihre starke Anhänglichkeit bemerken sie manchmal nicht, wenn eine Beziehung ihr Ende findet und halten endlos daran fest. An aufschäumende und wilde Gefühle müssen Birke-Geborene behutsam herangeführt werden. Sie bevorzugen die Treue, die Verlässlichkeit und tiefe Zuneigung.

KRÄUTER:
Rosmarin, Wermut, Kamille, Fenchel, Schlehdorn

KÖRPERLICHE SCHWACHSTELLEN:
Knochen, Haut, Kreislauf, Schultern, Knie

 

 

 

Die Buche

 

 
The Beech Tree

Fagus / Phagos

Buckenboom

Buchbaum

Hetre Buck

22. Dezember

Das Gestalterische

 

 

ALLGEMEIN:
Buche-Menschen sind kraftstrotzende, selbstbewußte und eher konservative Menschen. Ihre natürliche Dominanz ist ihnen in die Wiege gelegt. Sie akzeptieren gleichstarke Menschen, können aber mit sensiblen Naturen nur schwer umgehen. Buche-Menschen sind raumgreifend und nehmen auf Schwächere nicht sonderlich Rücksicht, weil sie sie garnicht wahrnehmen. Durch ihren ausgeprägten Sinn für Tradition und das Konservative haben sie es schwer mit Neuerungen und Wandlungen.

STÄRKEN:
Buche-Menschen sind wahre Leitfiguren, und sie scheuen sich nicht, Führungspositionen einzunehmen. Dort handeln sie zum Wohle der Gemeinschaft und vertreten hehre Ziele, die sie auch stets durchsetzen und erreichen können. Sie können sich selbst unter schwierigsten Umständen feste und solide Fundamente erschaffen und verfolgen ihre Aufgaben zielstrebig und selbstbewußt.

SCHWÄCHEN:
Buche-Menschen sind klare und vom Intellekt geleitete Menschen. Gefühle und Empfindsamkeiten, die sie nicht kontrollieren können, sind ihnen unheimlich und damit schnell überfordert. Mit dem ausgeprägten Sinn für Traditionen und der Scheu vor Wandlungen, laufen sie Gefahr starrsinnig zu werden und andere Meinungen auszuschließen.

LIEBE:
Buche-Menschen sind treue und beharrliche Menschen in der Liebe. Sie verehren die tiefe Zuneigung und Beständigkeit. Eigentlich wollen sie in der Partnerschaft ohne viele Worte verstanden werden. In der Liebe entdecken sie ihr Herz, das sie im Alltag so oft negieren. Der Partner sollte keine Schwierigkeiten mit der natürlichen Dominanz der Buche haben, sonst könnte er sich zurückgestellt fühlen.

KRÄUTER:
Rosmarin, Wermut, Fenchel, Ringelblume, Schlehdorn, Kamille, Arnika

KÖRPERLICHE SCHWACHSTELLEN:
Psyche, Kreislauf, Knochen, Haut

 

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Quellen:

www.spiritproject.de

www.euro-celts.org/arboreum/baumkreis.html

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