Griechische Mythologie

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Die ‚Griechische Mythologie‘ befasst sich mit der Gesamtheit der antiken griechischen Mythen, Sagen und Legenden. Die mythischen Inhalte der Geschichten der Götter und Helden, sind in fast jedem schriftlichen Werk der antiken griechischen Literatur zu finden. Sie waren schon nach griechischer und römischer Meinung charakteristisch für die dichterische Fiktion.
Die ältesten erhaltenen Texte sind die kyklischen Epen Homers und die Götterepen Hesiods. Diese wurden von Herodot als ausschlaggebend für die griechischen Göttermythen angesehen.

Die Geschichtsforschung der griechischen historischen Zeit reicht bis in die mythische Zeit zurück. Als sterbliche Menschen einer früheren Epoche, die mit den Göttern noch persönlich verkehrten, wurden die mythischen Helden (Heroren) betrachtet. Desweiteren sind die Schriften der Historiker, die nicht als Dichtung verstanden wurden, eine wichtige Quelle. Die Schriften der Lokalhistoriker sind am ausfürlichsten, etwa die der Atthidographen.

Ab dem 5.Jahrhundert v.Chr. entstanden die ersten mythographischen Werke, in denen Familienforschungen (Genealogien) aufgestellt und mythische Elemente mit anderen Berichten verglichen wurden. Die ‚Bibliotheke des Apollodor‘ und die ‚Fabulae‘ des kaiserzeitlichen Hyginus (Bibliotekar des Kaisers Augustus) werden als die wichtigsten und umfangreichsten Werke angesehen. Die Kontrawerke zu den großen Dichtern und kleinere Scholien (erklärende Randbemerkung in antiken Literaturwerken) sind weitere Grundlagen, auf Hinweise nicht mehr erhaltene Texte und nicht anders überlieferte Mythen. Hierzu kommen noch thematische Sammlungen, wie zum Beispiel:

die ‚Katasterismen‚ (die Sagen zu den Sternenbildern) des Eratosthenes von Kyrene
die ‚Metamorphosen‚ (Bücher der Verwandlungen) des Ovid

Nicht nur schriftliche Dokumente, sondern auch bildliche Abbildungen, geben Auskunft über griechische Mythen. Die bekannten Ausführungen mythischer Szenen auf griechischen Vasen, zeigen sich ab der geometrischen Zeit (ca. 900 – 700/675 v. Chr.), die bis zu den attisch-rotfigurigen Vasenbildern des 5. Jahrhunderts an Größe und Intensivität zunehmen. Diese bildlichen Quellen sind vor allem deswegen von Bedeutung, da sie einige Mythen deutlich früher aufzeigen, als durch schriftliche Quellen. Es werden auch schriftlich nicht überlieferte mythische Szenen angezeigt, dessen Erklärung und Zuordnung jedoch sehr problematisch ist. das Unterscheiden zwischen mythischer Beschreibungen und Alltagsdarstellung nicht immer möglich, da die Bildersprache anderen Gewohnheiten folgt als die literarische. Ganz wichtig sind deswegen Darstellungen, die durch Attribute oder Inschriften den Mythos kennzeichnen.

Entstehung der Götter und der Welt

Es ist in der griechischen Mythologie zwischen der Entstehung der Welt und der Entstehung der Götter nicht möglich zu unterscheiden. Da die ersten Götter Personifikationen von Teilen der Welt oder grundlegenden Prinzipien sind, handeln zahlreiche Mythen von ihrer Entstehung. Hesiod versuchte erstmals die verschiedenen Mythen zu einer einheitlichen Schöpfungsgeschichte zusammen zu fassen. Die später entstandenen Schöpfungsgeschichten bauten auf der ‚Theogonie‘ des Hesiods auf, die aber im Detail erheblich davon abweichen. Ein einheitlicher Stammbaum griechischer Götter konnte sich nie herausbilden.

In der ‚Theogonie‘ (das Werk des Hesiod, über die Entstehung der Welt und der Götter) herrschte am Anfang das Chaos. Daraus entstand die erste Göttergeneration:

Gaia → die Erde
Tartaros → die Unterwelt
Eros → die Liebe
Erebos → die Finsternis
Nyx → die Nacht

Aus der Verbindung von Nyx und Erebos gehen

Hemera → der Tag
Aither → die Luft

hervor.

Nyx bringt aus sich selbst eine Reihe von Gottheiten, die mit der Nacht assoziierte Phänomene, hervor:

Hypnos → den Schlaf
Oneiroi → den Traum
Thanatos → den (friedlichen) Tod
Philotes → die Zuneigung
Aber auch eine Reihe personifizierter Übel:
Ker → das Verderben
Moros → das Verhängnis
Momos → die Kritik
Oizys → die Sorgen
Nemesis → die Rache
Apate → den Trug
Geras → das Alter
Eris → den Streit
die Hesperiden → Nymphen
die Keren → Todes- und Unglücksdämonen
die Moiren → die Schicksalsgöttinen (Klotho, Lachesis, Atropos)

Die Griechische Götterwelt wird aber zum größten Teil auf Gaia zurückgeführt. Auch sie brachte Götter aus sich selbst hervor:

Pontos → das Meer
Ourea → die Berge
Uranos → der Himmel

Ausserdem zeugte Gaia mit Uranos eine Vielzahl an Nachkommen.

Titanen

*Okeanos
*Tethys ♀
*Koios
*Phoibe ♀
*Hyperion
*Theia ♀
*Iapetos
*Themis ♀
*Krios
*Mnemosyne ♀
*Kronos
*Rhea ♀

Kyklopen

*Brontes
*Steropes
*Arges
*Hekatoncheiren
*Briareos
*Kottos
*Gyes

Giganten

*Alkyoneus
*Athos
*Klytios
*Enkelados
*Porphyrion
*Echion
*Theodamas

Uranos erschuf ohne zutun einer Mutter noch folgende Götter:

Aphrodite

Erinyen (Furien)

*Alekto
*Megaira
*Tisiphone

Meliaden (Eschennymphen)


Nicht nur die Herkunft sondern auch die Abfolge der Herrschaft der Götter wird in der ‚Theogonie‘ erzählt, die in den Entstehungsmythen eine wichtige Rolle spielt.
Uranos war der erste Herscher der Welt. Dieser wurde von seinem Sohn, Kronos der Titan entmannt und vom Thron gestoßen. Von da an herrschten die Titanen über die Welt. Die Titanen wurden von Zeus, Sohn von Kronos, gestürzt und verbannt. Darauf begann die Zeit der olympischen Götter. Zeus festigt seine Herrschaft durch das Verschlingen seiner schwangere Gattin Metis, da es bestimmt war, das deren ungeborener Sohn Zeus‘ Stelle einzunehmen.

Die Schöpfungsgeschichte der Orphiker ist ein weiterer Entstehungsmythos, der eine gewisse Verbreitung gefunden hat. Trotz der sich nicht zu vereinbaren Unterschiede der überlieferten Schöpfungsmythen der Orphiker und der anderen Historiker, bestehen aber doch einige Gemeinsamkeiten.
Bei den Orpikern steht am Anfang Chronos (die Zeit) von dem Aither, Erebos und Chaos abstammen. Chronos befruchtet Aither mit einem Ei, aus dem Phanes (Schöpfer aller Dinge) schlüpft. Phanes gibt die Herrschaft an seine Tochter und Gemahlin Nyx ab, die sie wiederum ihrem Sohn Uranos übergibt. Als Zeus die Macht übernimmt, verschlingt er Phanes und schafft die Welt von neuem. Er vermählt sich mit Kore und wird Vater des Zagreus-Dionysos, an den er seine Herrschaft weitergibt.

Die olympischen Götter

Mit dem Sturz des Kronos durch seinen Sohn Zeus beginnt die Herrschaft der Olympier.

Name

Verwandtschaftsbeziehungen zu anderen Göttern, Funktion, Besonderheiten

Attribute

Bild

Zeus

Göttervater, Herrscher über Himmel, Blitz und Donner

Jüngster Sohn des Kronos und der Rhea

Jüngerer Bruder von Poseidon, Hades, Hera und Demeter

Vater von Hephaistos, Athene, Hebe, Apollon, Eileithyia, Artemis, Ares, Aphrodite, Persephone, Hermes, Dionysos, Herakles

Himmelskörper: Planet Jupiter

Adler

Blitzbündel

Zepter

Hera

Göttin der Ehe, des Herdes, der Familie
Helferin in den Nöten der Entbindung Eifersüchtige Gattin und Schwester des Zeus Mutter von Ares, Hephaistos, Hebe und Eileithyia
Pfau

Kuckuck

königliche Kopfbinde

Granatapfel

Getreide

Hades

Bruder des Zeus

Bemächtigte sich durch Raub der Persephone

Herrscher der Unterwelt

seine Begleiter sind Thanatos „der Tod“ und Hypnos „der Schlaf“

Fruchtmaß

Füllhorn

Stab: dreiköpfiger Kerberos

Hestia

Jungfräuliche Göttin des Herdfeuers und der Familieneintracht

Älteste Schwester des Zeus

Palladion

Poseidon

Gott des Meeres, der Erdbeben und Pferde

Älterer Bruder des Zeus

Sohn des Kronos und der Rhea

Zeugte mit der sterblichen Kleitho fünf Zwillingsbrüder

Verheiratet mit Amphitrite

Vater des Triton

Dreizack

Streitwagen

Delfin

Demeter

Erdgöttin,Muttergöttin, Fruchtbarkeitsgöttin

Schwester des Zeus

Dreifaltige Göttin in verschiedenen Manifestationen: Jungfrau, Mutter oder Alte Frau;

Schwester und Geliebte des Zeus

In der Kunst eng verbunden mit ihrer Tochter Persephone und deren Gatten Hades

Mutter des Plutos

goldener Ährenkranz

Fackel

Korb mit Pfirsichen oder Blumen

Labrys (Doppelaxt)

Ares

Gott des Krieges und der Schlachten

Sohn des Zeus und der Hera

Vater von Deimos und Phobos

Ehebrecherische Liebesbeziehung zu Aphrodite

Himmelskörper: Planet Mars

Fackel

Hund und Geier

Speer

Schild

Helm

Hephaistos

Gott der Vulkane, des Feuers, der Schmiedekunst und der Architektur (baute den Göttern ihre Paläste und gab den Menschen die Hausbaukunst)

Schmiedete mit den Zyklopen für Zeus die Donnerkeile

Sohn von Zeus und Hera

Von Zeus vom Olymp geschleudert und seitdem lahm

Verheiratet mit Aphrodite, die ihn mit Ares betrog

Schmiedehammer bzw. -zange

Beil

Pilos (Handwerkerkappe)

Eileithyia

Tochter des Zeus und der Hera

Göttin der Geburt

   

Artemis

Jungfräuliche Göttin der Jagd und des Mondes (zusammen mit Selene)

Tochter des Zeus und der Leto

Zwillingsschwester des Apollon

Keinem Manne untertan, sondern frei und kinderlos

Himmelskörper: Mond

Pfeil und silberner Bogen

Köcher

Wermutkraut

Hirschkuh

Mondsichel

Apollon

Gott der Poesie, des Lichtes, der Pest und der Prophetie

Musenführer (Beiname: Musagetes)

Gleichgesetzt mit dem Sonnengott Phoibos

Sohn des Zeus und der Titanin Leto

Vater des Asklepios

Zwillingsbruder der Artemis

Himmelskörper: Sonne

Kithara (Saiteninstrument)

Pfeil und Bogen

Hermes

Gott der Diebe, des Handels und der Reisenden

Götterbote

Sohn des Zeus und der Nymphe Maia

Vater des Pan, des Daphnis, des Hermaphroditos, des Abderos und des Autolykos

Himmelskörper: Planet Merkur

Flügelkappe

Flügelschuhe

Hermesstab

Reisehut

Athene

Dem Haupt des Zeus entsprungene jungfräuliche Göttin der Weisheit, Schutzherrin der Helden, der Städte, des Ackerbaus, der Künste und Wissenschaften, des weiblichen Handwerks, des Krieges und des Friedens

Stadtgöttin Athens

Eule

Ölbaum

Helm

Speer

Schild (mit Gorgoneion)

Aegis (mit Gorgoneion)

Schlange

Persephone

Tochter des Zeus und der Demeter

Königin der Unterwelt

Muss sechs Monate des Jahres beim Hades verweilen, während dessen die Erde unfruchtbar bleibt

Beiname Kore (Mädchen)

Königliche Insignien

Fackel

Dione

Mutter der Aphrodite

Göttin der Erde und der Natur

Wird mit Prophezeiungen in Verbindung gebracht

   

Aphrodite

Göttin der Liebe und Schönheit

Tochter von Zeus und Dione

Gemahlin des Hephaistos

Himmelskörper: Planet Venus

Schwan

Gans

Taube

Muschel

Gürtel

Spiegel

Myrte

Apfel etc.

Herakles

Heil- und Orakelgott

Beschirmer der Sportstätten und Paläste

Berühmt für seine zwölf Arbeiten

Sohn von Zeus und der Sterblichen Alkmene

Löwenfell

Keule

Bogen und Köcher

Dionysos

Gott des Weines und der Ekstase

Jüngster der großen Götter

Sohn der Sterblichen Semele und des Zeus

Später in den Kreis der Olympier aufgenommen

Weinranken und Weintrauben

Reh- oder Pantherfell

 

Sonstige Götter

* Acheloos: der älteste und vornehmste der griechischen Flussgötter; muss, im Kampf dem Herakles unterlegen, diesem das Füllhorn überlassen

* Aletheia: Göttin der Wahrheit

* Anemoi: Windgötter

** Zephyros (Zephyr, Zephir, lat.: “Favonius“): lauer, warmer Westwind, der den Frühling bringt; befruchtend, Frauen schwängernd; der Chloris und der Iris vermählt; verliebt in Hyacynthos, den er, als sich dieser für Appollon entscheidet, aus Eifersucht tötet

** Euros (Euros, lat.: “Vulturnus“): Ostwind, der warmen Regen bringt

** Notos (Notus, lat.: “Auster“): trockener Südwind, der die spätsommerlichen/herbstlichen Stürme bringt

** Boreas (lat.: “Aquilo“, “Aquilon“ bzw. “Septentrio“): kalter Nordwind, der den Winter bringt

** Kaikias (lat.: “Caecius“): Nordostwind

** Apheliotes (lat.: “Apeliotus“): Südostwind

** Skiron (Skeiron, lat.: “Caurus“ rsp. “Corus“): Nordwestwind.

** Lips (“Livos“, lat.: “Afer ventus“ oder “Africus“): Südwestwind

* Chariten oder Grazien: Göttinnen der Anmut

** Euphrosyne: Eine der drei Göttinnen der Anmut,

** Thalia oder “Thaleia“: Eine der drei Göttinnen der Anmut

** Aglaia: Eine der drei Göttinnen der Anmut

* Charon: Fährmann in der Unterwelt, der die Toten gegen einen Obolus über den Styx geleitet

* Asklepios: Gott der Heilkunst

* Ate (auch: “Apate“): Tochter des Zeus, die Götter und Menschen ins Unheil stürzt

* Hekate: Göttin der Zauberkunst, der Nekromantie, des Spuks und der Wegkreuzungen

* Hesperiden: Nymphen, die zusammen mit Ladon einen Baum mit goldenen Äpfeln bewachen. Diese verleihen den Göttern ewige Jugend

** Aigle

** Arethusa

** Eris: die Göttin der Zwietracht und des Streites. Sie gilt manchmal auch als Schwester des Ares.

** Erytheia

** Hespere

** Hespereia

** Hesperusa (oder Hesperthusa)

** Hestia

* Horen: Göttinnen der Tages- und Jahreszeiten (gr.: “hōrai“ = „Stunden“) und des geregelten Lebens

** Die zwölf Tageszeiten:

*** Auge: erstes Licht

*** Anatole: Sonnenaufgang

*** Mousika: die Morgenstunde der Musik und des Studiums, nicht zu verwechseln mit den Musen

*** Gymnastika: die Morgenstunde der körperlichen Übung im Gymnasion

*** Nymphe: die Stunde der morgendlichen Reinigung

*** Mesembria: Mittag

*** Sponde: die Trankopfer, die nach dem Mittagessen vergossen wurden

*** Elete: die erste der nachmittäglichen Arbeitsstunden

*** Akte oder Cypris: Essen und Vergnügen, die zweite der nachmittäglichen Arbeitsstunden

*** Hesperis: Abend

*** Dysis: Sonnenuntergang

*** Arktos: letztes Licht

** Die drei Jahreszeiten:

*** Thallo oder Thalatte: Göttin des Frühlings, des Blühens

*** Auxo oder Auxesia: Göttin des Sommers, des Wachstums (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen athenischen Grazie)

*** Karpo oder Carpo oder Xarpo: Göttin der Herbstes, der Ernte

** Die drei Säulen des geregelten Lebens:

*** Eunomia: Göttin von Gesetz und Gesetzgebung

*** Dike: Göttin der Gerechtigkeit

*** Eirene oder Irene: Göttin des Friedens und Wohlstandes

* Hypnos: Gott des Schlafes, der Bruder des Todes Thanatos und Vater der Träume

* Iris: Götterbotin, Göttin des Regenbogens, Mittlerin zwischen Götterwelt und Menschheit, Tochter des Thaumas und der Elektra, Schwester der Harpyien und Gattin des Zephyros

* Moiren: Dreiergruppe von Schicksalsgöttinnen

** Atropos: (die Unabwendbare)  Zerstörerin des Lebensfadens

** Klotho: (die Spinnerin) spinnt mit Ihrer Spindel den Lebensfaden

** Lachesis: (die Loserin) wählt aus, welches Schicksal den Menschen zufällt

* Morpheus: Gott des Traumes

* Musen: Schutzgöttinnen der Künste

** Erato (Liebes-Lyrik)

** Euterpe (Flötenspiel, Gesang)

** Kalliope (Epische Dichtung)

** Klio (Geschichtsschreibung)

** Melpomene (Tragödie)

** Polyhymnia (Hymnische Dichtung)

** Terpsichore (Tanz)

** Thalia (Komödie)

** Urania (Sternkunde)

* Nereiden: 50 Töchter des Nereus, Nymphen, die Schiffbrüchige beschützen und Seeleute mit Spielen unterhalten

** Amphitrite: Beherrscherin der Meere. Sie war für ihre Schönheit bekannt.

** Thetis: Aus der Verbindung zwischen ihr und dem sterblichen Peleus ging Achill hervor.

* Nymphen: weibliche Gottheiten niederen Ranges, Personifikationen von Naturkräften

** Nereiden (Meernymphen)

** Najaden (Süßwassernymphen)

** Napaien (Talnymphen)

** Dryaden (Wald- und Baumnymphen)

** Leimoniaden (Wiesennymphen)

** Oreaden (Berg-, Grotten- und Höhlennymphen)

** Hyaden (Regennymphen)

** Plejaden (Siebengestirn)

* Oneiroi: Träume, Söhne des Schlafgottes Hypnos

* Pan: Hirtengott mit Ziegenfüßen

* Plutos: der Reichtum

* Thanatos: Gott des Todes

* Zelos: Gott des Eifers

 

Halbgötter, Helden und Menschen

* Achilleus (Achilles): größter griechischer Held vor Troja, Sohn des Peleus und der Thetis, die ihn zunächst unter den Töchtern des Lykomedes verbirgt, von Odysseus entdeckt und nach Troja verbracht; der Zorn des Achilleus (sein Streit mit Agamemnon) ist das zentrale Motiv der Ilias

* Agamemnon: Oberbefehlshaber der Griechen vor Troja, von seiner Frau Klytaimnestra und Ihrem Liebhaber Aigisthos bei seiner Rückkehr erschlagen, durch seinen Sohn Orestes gerächt

* Agenor: König von Phönizien, Vater der von Zeus in Stiergestalt nach Kreta entführten Europa (wo sie von ihm Mutter der drei sagenhaften kretischen Herrscher Minos, Rhadamantis – des späteren Richters in der Unterwelt – und Sarpedos wird), des späteren Gründers von Theben, Kadmos, und des von den Harpyien verfolgten und von den Argonauten erlösten Phineus

* Aigisthos: Cousin Agamemnons und während dessen Abwesenheit mit der Herrschaft über Mykene betraut; Liebhaber der Klytaimnestra während Agamemnons Abwesenheit; ermordet zusammen mit ihr Agamemnon bei dessen Heimkehr; von Agamemnons Sohn Orest erschlagen

* Ajax der Große: mächtiger griechischer Kämpfer vor Troja, nur von Achilles übertroffen; hilft bei der Bergung der Leiche Achillens, als dessen Rüstzeug jedoch dem Odysseus zugesprochen wird, verfällt er zunächst in Raserei und tötet sich dann selbst

* Ajax der Kleine: schnellster Läufer nach Achilles; Schänder der Kassandra im Athenetempel, dafür von Göttern auf der Heimfahrt versenkt

* Alkmene: Mutter des Herakles, den sie mit Zeus, der ihr in der Gestalt Ihres Ehemannes Amphitryon erschien, zeugt

* Amazonen: matriarchalisch organisiertes Volk

* Amphitryon: Ehemann der Alkmene, in dessen Gestalt Zeus sie verführt, um den Herakles zu zeugen

* Andromeda: äthiopische Prinzessin, die dem von Poseidon von Bestrafung der Hybris ihrer Mutter geschickten Seeungeheuer Ketos zu dessen Besänftigung geopfert werden soll, wird, bereits an einen Felsen geschmiedet, von Perseus befreit, gebiert diesem viele Kinder (darunter die Vorfahren des Herakles und der Perserkönige) und wird später mit ihm als Sternenbild in den Himmel versetzt

* Arachne: eine hervorragende Weberin, die Athene herausfordert und ob dieser Hybris von dieser in eine Webspinne verwandelt wird

* Argos, der Mensch: der Gründer der gleichnamigen Stadt

* Ariadne: Tochter von Minos, schenkt Theseus Wollknäuel und Schwert, die ihn im Labyrinth retten

* Atalanta: amazonenhafte, unverheiratete, schnelle Jägerin, von Bärin gesäugt, an der Jagd auf den Kalydonischen Eber beteiligt

* Bellerophon: von der von ihm zurückgewiesenen Frau des Proitos, König von Tiryns auf Kreta, verleumdet, daraufhin nach Lykien geschickt mit dem Plan ihn dort ermorden zu lassen, übersteht er jedoch alle Aufgaben; Bezwinger der Chimäre, versucht auf dem Rücken von Pegasus die Spitze des Olymps zu erreichen

* Daidalos (Dädalus): kretischer Erfinder und Baumeister, Erbauer der bronzenen Kuh der Pasiphae und des Labyrinths, flieht vor Minos aus Kreta nach Sizilien mittels selbstgebauter Flügel, Vater des Ikarus

* Danaiden: 50 Töchter des Ahnherrn der Griechen, Danaos; sollen die 50 Söhne des Aigyptos heiraten und töten sie in der Hochzeitsnacht; nur eine verschont ihren Mann; dafür in den Tartaros geschickt, wo sie mit einem Sieb Wasser in ein leckes Fass schöpfen müssen (Bild des Wasserkreislaufs der Erde)

* Deukalion: Sohn des Prometheus, entkommt der von Zeus verhängten großen Flut

* Elektra: Tochter des Agamemnon und der Klytaimnestra, hilft Orest den gemeinsamen Vater zu rächen

* Europa: von Zeus in der Gestalt eines Stiers nach Kreta entführt, mit Zeus u.a. Mutter des Minos

* Eurystheus: König von Mykene, für die zwölf Aufgaben bekannt, die er Herakles auferlegte

* Hekabe: Ehefrau des Priamos, Mutter des Hektor, des Paris und vieler weiterer trojanischer Helden

* Hektor: wichtigster Held und Heerführer Trojas, Sohn des Priamos

* Helena: Prinzessin Helena „die Schöne Helena“ von Troja und Königin von Sparta. Tochter des Zeus und der Leda. Als schönste Frau der Welt soll sie Ursache für den trojanischen Krieg gewesen sein, nach dem der trojanische Prinz Paris sie nach Troja entführte.

* Herakles (Hercules): größter der Heroen, Heil- und Orakelgott, Beschirmer der Sportstätten und Paläste

* Hero: Aphroditepriesterin an der Meerenge Hellespont, den ihr Geliebter Leander allnächtlich durchschwamm

* Iason (Jason): zog mit den 50 Argonauten aus, um das Goldene Vlies zu rauben, das er mit Medeas Hilfe schließlich erlangt

* Ikaros (Ikarus): Sohn des Dädalus, stürzt auf dem Flug von Kreta nach Sizilien ins Meer

* Ixion: Person, die erstmals einen Mord an einem Verwandten beging, dafür in den Tartaros geschickt

* Kassandra: Tochter des Priamos, Seherin in Troja, der niemand glaubt

* Laokoon: Apollonpriester, warnte die Bewohner von Troja davor, das hölzerne „Trojanische Pferd“ in die Stadt zu ziehen („Danaergeschenk“); um ihn daran zu hindern schickt die auf Seiten der Griechen stehende Athene zwei Seeschlangen, die ihn und seine Zwillingssöhne erwürgen

* Leander: Geliebter der Hero, der auf dem Weg zu ihr im Hellespont ertrank

* Medeia (Medea): zauberkundige Tochter des kolchischen Königs, hilft Iason aus Liebe das goldene Vlies zu rauben, flieht mit ihm nach Griechenland, ermordet aus Eifersucht ihre Kinder als sich Iason Kreons Tochter Glauke zuwendet

* Melampous: Seher und Heiler, der die Sprache der Tiere verstand

* Menelaos: König von Sparta, Bruder des Agamemnon, Ehemann der Helena, die Paris ihm raubt und nach Troja entführt

* Minos: König von Kreta, sperrt den Minotauros, den seine Frau Pasiphae mit des Poseidons Stier gezeugt hatte, ins Labyrinth und führt Krieg mit Athen um diesen zu ernähren

* Nestor: Herrscher von Pylos, versucht den Streit zwischen Agamemnon und Achill zu schlichten, Argonaut

* Oidipous (Ödipus): Sohn des Königs von Theben, den er unwissentlich tötet, und dessen Frau Iokaste, die er später zur Frau nimmt

* Odysseus (etruskisch: “Uthuze“): listenreichster der griechischen Helden vor Troja, König von Ithaka

* Oknos: verurteilt, ein Seil aus Binsen zu flechten, dessen fertiges Ende immer von einem Esel aufgefressen wurde

* Orestes: Sohn des Agamemnon und der Klytaimnestra, Bruder der Iphigenie

* Orpheus: Sänger, Erfinder der Musik und des Tanzes, betört sogar Hades, der ihm seine an einem Schlangenbiss verstorbene Frau zurückgibt, die er aber durch seinen unerlaubten Blick auf die Geliebte während des Aufstieges aus der Unterwelt wieder an Hades verliert, Argonaut

* Paris: Sohn des Königs Priamos von Troja, Räuber der Helena

* Pasiphae: Frau des Minos, zeugt mit dem von Poseidon geschickten Stier in der Daidaloischen Kuh den Minotauros

* Penelope: Frau des Odysseus, muss sich während dessen Abwesenheit zahlreicher Freier erwehren

* Perseus: ausgesetzter Sohn des Königs von Argos, besiegte die Gorgo Medusa, verwendet ihr Haupt, um Atlas in Stein zu verwandeln

* Priamos: König von Troja, Ehemann der Hekabe, Vater des Hektor, des Paris und vieler weiterer trojanischer Helden

* Pyrrha: einzige überlebende Frau nach der deukalischen Flut

* Sisyphos: verriet die Pläne der Götter und musste im Tartaros einen Felsblock einen Hang hinaufrollen, der dann immer wieder nach unten rollte

* Tantalos: Stammvater der Tantaliden, König von Lydien, Urahn des Agamemnon, Anfangs war er mit den Göttern befreundet (durfte sogar gemeinsam mit ihnen speisen) aber dann verfeindet, weil er seinen Sohn kochte und ihn den Göttern als Mahl vorsetzte. Als Strafe musste er Hunger, Durst und Todesqualen erleiden, obwohl er in einem See steht und Obstbäume um ihn wachsen. Todesangst erlitt er wegen einem, über ihm schwebenden, großen Felsbrocken. Einige Nachkommen sind: Pelops und Niobe.

* Xanthos: griechischer Krieger während des Trojanischen Krieges

* Telemachos: Sohn des Odysseus und der Penelope, hilft seinem heimgekehrten Vater bei der Tötung der Freier

* Theseus: einer der berühmtesten Helden der griechischen Mythologie, König von Athen, Argonaut, Kalydonischer Jäger, Überwinder des Minotauros und des Marathonischen Stieres, Stifter der Panathenäischen und isthmischen Spiele, von Herakles aus der Unterwelt befreit nach dem gescheiterten Versuch, Persephone zu entführen

 

Ungeheuer, Riesen, Tiere, Automatones etc.

* Androgynes: Geschöpfe, aus denen die Menschen hervorgegangen waren

* Areion: sehr schnelles Wunderpferd, welches sprechen konnte

* Argos, das Ungeheuer: (Panoptes): Ungeheuer mit hundert (oder zahlreichen) Augen am ganzen Leib

* Argos, der Hund: der Hund des Odysseus

* Basilisk: König der Schlangen

* Bronzene Bullen (Tauroi khalkeoi): vier feuerspeiende bronzene Bullen, von Hephaistos für König Aietes von Kolchis angefertigt; nicht zu verwechseln mit der bronzenen Kuhattrappe, die Daedalus für Minos Frau schuf

* Cabirische Pferde (Hippoi kabeirikoi): die zwei metallenen, feuerspeienden Pferde der Cabiren

* Charybdis: Meeresungeheuer, das gemeinsam mit der Skylla in der Straße von Messina lebte

* Chimaira (Chimäre): feuerspeiendes Mischwesen mit drei Köpfen (Löwe, Ziege, Schlange/Drache)

* Erymanthischer Eber: von Herakles lebendig gefangen

* Ethon: Adler, der die Leber des Prometheus zerfrisst

* Geryon: Riese mit drei an der Hüfte zusammengewachsenen Leibern; Herakles tötet ihn, um seine Rinderherde zu rauben

* Gorgonen: Schreckgestalten mit Schlangenhaaren, die jeden, der sie anblickt, zu Stein erstarren lassen

** Euryale: Sie belohnt denjenigen, der sie nicht beobachtet.

** Medusa: die einzig sterbliche der drei Gorgonen.

** Stheno: Hände aus Messing und scharfen Reißzähnen.

* Gryphos (Greif): Löwe mit Adlerkopf und Flügeln, Symbol scharf blickender Klugheit und des Sehertums

* Harpyien: Mischwesen aus Frau und Vogel, Schwestern der Iris; quälten den blinden König Phineus, von den Argonauten vertrieben; verbringen Menschen in den Tartarus und quälen diese auf dem Weg dorthin

** Aello: auch Aillopos (Windbö, Sturm)

** Ocypetes: (die Stromschnelle, Schnellfüßige)

** Podarge: (leichte Flügel, Schnellfliegende)

** Kelaino (Celaeno): (Dunkle) Mutter der Pferde des Achilles

* Herakleische Schlangen: zwei Schlangen, die Hera schickt, um den wenige Monate alten Herakles zu töten; von diesem erwürgt

* Hydra (auch Lernäische Schlange genannt): neunköpfiges Seeungeheuer, von Herakles erlegt; in ihr giftiges Blut taucht Herakles seine Pfeile

* Kalydonischer Eber: seine Erlegung und der Streit um das Vlies, an beiden sind Atalante und Meleager maßgeblich beteiligt, kostet vielen der Beteiligten das Leben

* Keledones: Sängerinnen aus Gold, die Hephaistos für den Apollon-Tempel in Delphi schuf

* Kentauren (Zentauren): Mischwesen aus Pferd und Mensch

** Pholos: beginnt den Streit mit Herakles über das von diesem geöffneten Weinfass, in dessen Verlauf er und Cheiron (letzterer versehentlich) durch des Herakles Giftpfeile umkommen

** Asbolos: besitzt seherische Fähigkeiten und wurde nach einem Kampf mit Herakles gekreuzigt.

** Cheiron (auch Chiron): Weisester der Kentauren, Erzieher des Herakles, des Iason und des Askleios; von Herakles versehentlich mit einem ewig schmerzenden Giftpfeil verletzt, verzichtet er zugunsten des Prometheus, diesen erlösend, auf seine Unsterblichkeit

** Nessos (auch Nessus, Nettos, Netos): von Herakles beim Versuch, dessen Ehefrau Deinaeira zu entführen, getötet; behauptet sterbend Letzter gegenüber aphrodisierende Wirkung seines Blutes, tatsächlich erweist sich der von ihr darin getauchte Mantel („Nessosmantel“), den sie Herakles später anlegt, jedoch als unendliche Schmerzen bereitend; Herakles lässt sich daraufhin, um von den Schmerzen erlöst zu werden, von Philoktet verbrennen, dem er zum Dank seinen treffsicheren Bogen und die Giftpfeile überlässt

** Hylonome: weiblicher Kentaur, folgt ihrem Mann in den Tod

* Kerberos (Zerberus): Hund des Hades.

* Kerynitische Hirschkuh (auch Keryneische Hindin oder Keryneiische Hindin): Hirschkuh, die Felder in Arkadien verwüstete und die Herakles erst nach einem Jahr einzufangen vermochte

* Kirke (Circe): Zauberin, Tochter des Sonnengottes Helios und der Okeanide Perse

* Kithäronischer Löwe: suchte den Stiefvater des Herakles heim.

* Kourai Khryseai: Künstliche Sängerinnen aus Gold, von Hephaistos erschaffen

* Kretischer Stier: Stier, den Poseidon Minos als Zeichen, dass dieser König werden solle, schickte; als Minos das schöne Tier dem Gott nicht opfern will, lässt Poseidon Minos Frau in Liebe zu dem Tier verfallen (siehe Minotauros); von Herakles zu Eurystheus gebracht, aber wieder freigelassen und von Theseus später erlegt

* Marathonischer Stier: identisch mit dem kretischen Stier; Herakles lässt ihn, nachdem er ihn Eurystheus vorgeführt hat, frei, woraufhin er viel Schaden anrichtet, v.a. in Marathon, daher der Beiname

* Ladon: Drache mit – je nach Quelle – 2, 3 oder 100 Köpfen, der zusammen mit den Hesperiden einen Baum mit goldenen Äpfeln bewacht

* Lailaps: sein Opfer immer schlagender Jagdhund der Prokris bzw. später des Kephalos

* Lernäische Schlange: Beiname der Hydra, siehe dort

* Minotaurus: Untier, das die Frau des Kreterkönigs Minos gebar, nachdem sie sich, versteckt in einer von Daedalos gebauten hölzernen/bronzenen Kuh mit dem kretischen Stier paarte; in das von Daedalos erbaute Labyrinth verbracht, muss Minos Menschen opfern

* Nemëischer Löwe: Löwe mit undurchdringlichem Fell, daher von Herakles erwürgt; das Fell, das er mit den Krallen des Löwen abzog, trug er fortan als Rüstung

* Orthos: zweiköpfiger Hund, der die Rinderherde des Geryos bewacht, ein Bruder des Höllenhundes Kerberos

* Pegasos: geflügeltes Pferd

* Pferde des Diomedes: menschenfressende Pferde, Herakles wirft ihnen Diomedes selbst zum Fraß vor und kann sie so eine Weile zähmen; fressen später Abderos, des Herakles Liebling

* Phönix: Vogel, der verbrennt und aus seiner Asche neu ersteht

* Satyren: Waldgeister im Gefolge des Dionysos

* Sirenen: weibliche Fabelwesen, die durch ihren Gesang die Schiffer anlockt, um sie zu töten

* Skylla: bewacht zusammen mit Charybdis die Meerenge von Messina

* Sphinx: Dämon der Zerstörung, gab den vorbeikommenden Reisenden ein Rätsel auf

* Stymphalische Vögel oder Stymphaliden: Vögel mit ehernen Schnäbeln, Klauen und Feder, welche sie wie Pfeile abschießen konnten; überfallen die Argonauten; später von Herakles vertrieben

* Talos: bronzener Riese

* Teumessischer Fuchs: riesiger, menschenfressender Fuchs, dem die Thebaner monatlich einen Knaben opfern mussten

* Triton: Mischwesen aus Mensch (Oberkörper), Pferd (vorder Hälfte des Unterleibes) und Delphin (hinterer Teil des Unterleibes), daher häufig als Kentaur des Meeres bezeichnet

* Tityos: Riese, der versuchte, die schöne Leto zu vergewaltigen

* Zentauren: siehe unter Kentauren

 

Berühmte Sagen der griechischen Mythologie

Siehe „Griechische Sagen“

 

Orte, die für die griechische Mythologie von besonderer Bedeutung sind

* Delphi: Stadt, die vor allem für ihr Orakel bekannt war

* Dodona: Orakelstätte

* Elysion (Elysium): Insel der Seligen im äußersten Westen der Welt

* Hades: Ort der Toten

** Tartaros: Strafort der Unterwelt

** Asphodeliengrund: dort hausten auch die meisten Toten als Schatten

** Lethe: Quelle, aus der die Seelen der Verstorbenen das Wasser des Vergessens trinken

** Styx: Grenzfluss zur Unterwelt, den die Verstorbenen mit Hilfe des Fährmannes Charon für einen Obolus überqueren

** Elysion: „Insel der Seligen“, Paradies (Gegenteil des Tartaros)

* Nekromanteion: das einzige Totenorakel in Griechenland

* Olymp: Wohnstatt der olympischen Götter

* Thermodon: Fluss der Amazonen

* Symplegaden (Kyaneischen Felsen): die „Zusammenschlagenden“, zwei Felseninseln

 

Mythologische Gegenstände

* Aigis: goldenes Ziegenfell, welches Zeus benutzte, um Gewitter heraufziehen zu lassen

* Ambrosia: Speise und Salbe der Götter

* Argo: „sagenhaftes“ schnelles fünfzigrudriges Schiff mit dem Jason das goldene Vlies holen wollte.

* Ariadnefaden: ein Geschenk der Prinzessin Ariadne, Tochter des Minos, an Theseus. Mit Hilfe des Fadens fand Theseus den Weg durch das Labyrinth, in dem sich der Minotauros befand.

* Äskulapstab: von einer Schlange umwundener Stab, ein ähnliches Symbol der Griechischen Mythologie ist der Hermesstab.

* Büchse der Pandora: Beigabe Zeus’ an Pandora als Teil der Strafe für die Menschheit wegen des durch Prometheus gestohlenen Feuers

* Bätylos: der Stein, den die Titanin Rhea in Ziegenfell verpackt, ihren Gemahl Kronos statt des neugeborenen Zeus verschlingen ließ

* Dreizack

* Flügelschuhe   

* Füllhorn: mythologisches Symbol des Glückes

* Goldene Äpfel der Hesperiden: verliehen den Göttern ewige Jugend

* Goldenes Vlies: Fell des goldenen Widders Chrysomeles, der fliegen und sprechen konnte

* Gorgoneion: Medusenhaupt

* Halsband der Harmonia: von Hephaistos verfertigtes und von Kadmos seiner Gemahlin anlässlich Ihrer Hochzeit als Geschenk überreichtes Halsband, das allen späteren Besitzern jedoch nur Unglück bringt

* Hermesstab (Caduceus)

* Klapper der Athene: dem Herakles von Athene übergeben, um die stymphalischen Vögel damit zu vertreiben.

* Nektar: Getränk der Götter

* Nepenthes: eine „Sorgen verjagende“ Droge, die Helena von einer ägyptischen Königin erhält

* Omphalos

* Palladion: altes Schnitzbild der Städteschirmerin Pallas Athene

* Tarnkappe: Helm des Hades oder Helm der Unsichtbarkeit

* Thyrsos: Thyrsosstab, wird als Attribut vo

* Trojanisches Pferd:

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